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Expertenwort: Sascha Tomanek zu Linz vs. Capitals

Was für eine Partie – die Black Wings Linz setzten sich am Sonntag in einer unfassbar spannenden Partie 7:6 nach Penaltyschießen gegen die Vienna Capitals durch. Sascha Tomanek blickt noch einmal auf die Partie zurück.

Frage: „Die Zwischenrunde ist langweilig und interessiert niemanden.“ – Selten war ein Statement so fehl am Platz, oder?

Tomanek: Das könnte man so sagen, ja. Zumindest können das nur jene Sportfans sagen, die das Spiel Linz gegen Wien nicht gesehen haben. 13 Tore, ein deftiger Fight zwischen zwei ehemaligen Teamkollegen, eine Overtime und ein Penaltyschießen. Das alles riss rund 5000 Zuseher in der Linzer Eishalle über drei Stunden von den Sitzen.

Frage: Die Torleute standen diesmal nicht im Mittelpunkt, oder?

Tomanek: Nein, weder Michael Ouzas, noch Matthias Tschrepitsch, der bei den Capitals für den kurzfristig erkrankten JP Lamoureux eingesprungen ist, standen im Mittelpunkt. Beide haben eine solide Partie gespielt, beide erhielten aber auch Treffer, die zu verhindern gewesen wären. Die Capitals konnten immer wieder vorlegen, zwischenzeitlich sogar um zwei Treffer – aber sie konnten die Black Wings aus Linz nie ganz abschütteln.

Die Linzer haben sich mit großer Moral immer wieder zurück gefightet. Apropo Fight – Kevin Moderer ließ auch einmal gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Kyle Klubertanz sprechen.

Frage: Wie hast du die Leistung von Brian Lebler gesehen?

Tomanek: Bis ins dritte Drittel hat Lebler eigentlich eher unauffällig agiert, aber letzten Endes war es ihm vorbehalten, mit zwei verwandelten Penaltys die Entscheidung zu Gunsten der Linzer zu erzwingen.

Frage: Wie geht es nun weiter in der EBEL?

Tomanek: Vorerst gibt es einmal eine kleine Pause zum Durchschnaufen, bevor wir am 25. Februar das vielleicht vorentscheidende Schlüsselspiel zwischen Villach und Fehervar (derzeit 2. gegen 3.) in der Servus Hockey Night sehen.

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