Andre Lakos im Interview vor dem Saisonstart. Warum er der stärkste und beste Spieler ist und warum er keine Schwächen hat.

Aus was bestehen die meisten Vorstellungsgespräche? Richtig, aus nervenaufreibenden Fragen. Pünktlich zur neuen Saison haben wir die Klubs der Erste Bank Eishockey Liga zum Vorstellungsgespräch gebeten. Mit allem, was dazu gehört. Die Anrede ist Per Sie, die Fragen sind mehr oder weniger leicht zu beantworten und kommen druckfrisch aus den Personalbüros des Landes. Heute im Vorstellungsgespräch: Andre Lakos von den Graz 99ers. Bitte, nehmen Sie doch Platz. // Text: DK

servushockeynight.com: Erzählen Sie uns etwas über Ihre Vorbereitung.

Andre Lakos: In den ersten Wochen versuchen wir uns alle wieder auf dem Eis zu finden. Vor dem ersten Training war ich auch fünf Monate nicht mehr auf dem Eis, die Anfangsphase ist immer etwas schwierig. Es ist wurscht, wie viel zu im Sommer trainierst: So bald du das erste Mal aufs Eis steigst, ist es scheiße. Egal ob viel Training oder wenig Training: Der Körper tut weh.

Was wissen Sie über die Firma, bei der Sie tätig sind?

Es gab sehr viele Änderungen, ich bin ja selber neu. Die ganze Infrastruktur ist ganz, ganz toll geworden. Wir könnten heuer eine ganz tolle Mannschaft haben, auch wenn das im Vorhinein immer sehr schwer zu sagen ist. Bis jetzt passt alles perfekt. Ich bin schon fast überrascht, wie gut alles läuft.

An welchen 3 Dingen werden Sie bis zum Saisonstart arbeiten?

Drei Dinge: Eislaufen, schießen und passen. Bewerbungsgespräche sind ja immer voller seltsamer Fragen und Antworten.

Was sind Ihre größten Stärken und derzeitigen Schwächen?

Ich kann alles und mache nie Fehler.

„Ich kann alles und mache nie Fehler.“ – Andre Lakos

Zweiter Versuch.

Du willst wirklich was wissen, oder? Ich sag es ganz ehrlich: Ich rede nicht gerne über mich selber und lasse gerne meine Taten für mich sprechen. Dabei werden wir es auch belassen.

Was kann Graz in der Liga bieten, was andere Mitbewerber nicht bieten können?

Wir haben eine körperlich sehr, sehr starke Mannschaft mit der wir auf dem Eis viel  bewegen können – in jeder Hinsicht.

Wo sehen Sie sich am Ende der Saison?

Der erste Schritt ist ganz klar die Playoffs zu erreichen. Von einem Meistertitel kann man jetzt noch nicht sprechen – Top 6 wäre mal ideal.

Warum denken Sie, dass Ihr Verein die richtige Besetzung für diese Stelle ist?

Weil ich dabei bin.

Sind sie bereit, für diese Position Überstunden zu leisten?

Ich mache täglich Überstunden – wie etwa mit diesem Interview (lacht).