Der am Samstag so schwer verletzte Verteidiger Steven Strong kehrte am Sonntagabend nach Österreich zurück. Übeltäter Andrighetto spricht über das Foul.

Der KAC-Verteidiger hat sich bei der Eishockey-WM in Kopenhagen im Spiel gegen die Schweiz bei einem Kniecheck von Sven Andrighetto einen Seitenbandriss zugezogen. Zudem besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss, Klarheit gibt es aber erst nach einer MRI. Strong, der nach dem Foul in der 32. Minute unter starken Schmerzen mit einer Trage vom Eis gebracht worden war, fällt jedenfalls monatelang aus.  Übeltäter Andrighetto, der in der NHL für Colorado Avalanche spielt, entschuldigte sich unmittelbar nach dem Spiel persönlich bei Strong.

#SUIvsAUT After a massive hit on @hockeyaustria’s Steven Strong, @SwissIceHockey’s Andrighetto is thrown out of the game.

Strong leaves the ice on a stretcher. pic.twitter.com/2OVvHCHXCt

— IIHF (@IIHFHockey) 5. Mai 2018

Andrighetto: „Ich habe allen geschadet“

Gegenüber dem Schweizer Blick äußerte er sich zu dem Vorfall: „Ich habe zu diesem Check angesetzt, die Schulter des Gegners avisiert und den Check dann fertig gemacht. Leider hat Strong im letzten Augenblick versucht, diesem Kontakt auszuweichen. Als Konsequenz habe ich dann unglücklicherweise sein Knie erwischt, was überhaupt nicht meiner Absicht entsprach“, so Andrighetto, der Strong noch im Behandlungszimmer besuchte: „Er war sehr fair und hat mir gesagt, er wisse, dass ich keine bösen Absichten hatte. Das hat mir schon gut getan. Ich habe zuvor noch nie eine Matchstrafe kassiert. Es ist kein schönes Gefühl, wenn ein Gegenspieler wegen dir ausfällt“, sagt der Schweizer. „Ich habe allen geschadet: einem Gegenspieler, meiner Mannschaft und auch mir selbst.“