Die Eishockey-Abteilung von Red Bull setzt vermehrt auf Akademiespieler. Vorbild dafür ist die Fußballabteilung der Bullen.

Die Fußballer machen es bereits. Im Eishockey soll der gleiche Weg eingeschlagen werden. Die Rede ist vom erfolgreichen Einbau von eigenen Akademiespielern. Was im Fußball seit Jahren funktioniert, soll auch am Glatteis kein Problem sein.

Ein erster Schritt war es, die Zahl der Legionäre von neun auf sieben zu reduzieren. Für dieses Vorhaben wurde Trainer Matt McIlvane geholt. „Wir wollen die Imports reduzieren und unsere Akademie nutzen“, sagt McIlvane.

„Sie bekommen die Chance“

Neo-Kapitän Thomas Raffl unterstreicht den eingeschlagenen Weg: „Es ist ein gutes Projekt. Wir wissen, dass wir mit der Akademie den Vorteil haben, dass wir direkt an der Quelle sitzen.“ Er kennt das Problem junger Spieler. „Es werden sehr gute junge österreichische Spieler ausgebildet. Sie spielen dann in der AHL und für den nächsten Schritt ist der Platz einfach nicht da. Dann versauern Spieler. Bei uns soll das so sein, dass sie die Chance bekommen, den nächsten Schritt zu machen“, sagt Raffl.

Mit Start der neuen Saison hat die Erste Bank Eishockey Liga die Punkteregelung adaptiert. Anstatt der bisher 13 ausländischen Spieler, dürfen die Teams ab sofort maximal elf Legionäre einsetzen. (APA/RED)

Das ist die Red Bull Eishockey-Akademie