Die Arizona Coyotes gewannen zum Auftakt der Qualifiers-Round. Grabner machte das, was er am besten kann.

Im Vorfeld der Qualifiers-Round schaute es so aus, als würden die Arizona Coyotes wieder auf die Dienste von Michael Grabner verzichten. Beim einzigen Testspiel gegen die Vegas Golden Knights stand der Österreicher nicht im Kader und vor dem Corona bedingten Abbruch war Grabner ebenfalls Kader-Außenseiter.

Im ersten Spiel der Best of Five-Serie gegen die Nashville Predators stand der Villacher auf dem Spielbericht. Bedingt auch durch den Ausfall von Topscorer Nick Schmaltz.

Grabner wusste seine Chance zu nutzen. Im zweiten Drittel sorgte er – wie kann es anders sein – mit einem Treffer in Unterzahl für das zwischenzeitliche 4:1 der Coyotes. Sein Team gewann das Match am Ende knapp mit 4:3.

Für Grabner war es das zweite Shorthanded-Goal in NHL-Playoffs. Insgesamt traf er im Laufe seiner NHL-Karriere 24 Mal in Unterzahl. Insgesamt gibt es derzeit nur drei aktive Spieler, die in nummerischer Unterlegenheit in den Playoffs öfter getroffen haben: Patrick Marleau (4), Jonathan Toews (3) und Patrice Bergeron (3).

„Es ist toll, so in die Serie zu starten. Mit so einem Tor bekommst du das Momentum. Wir haben heute viele gute Sachen von unseren Spielern gesehen. Das müssen wir in das nächste Spiel mitnehmen“, sagte Grabner.

Das zweite Spiel der Best of Five-Serie findet am 4. August statt.