Geht der Betrieb in der NHL wieder los, wollen viele Spieler nicht auf ihre Familien verzichten.

In den letzten Tagen stand die Planung der restlichen NHL-Saison in Form eines Playoff-Formats mit 24 Teams oftmals im medialen Rampenlicht. Vieles deutet darauf hin, dass die NHL so die Saison beenden will.

Die Quarantäne-Regelung wird derzeit unter Spielern heiß diskutiert. Demnach werden die Spieler in der Zeit der Spiele entsprechend der Corona-Maßnahmen kaserniert.

Viele NHL-Cracks, vor allem jene, die Familie haben, wollen das so nicht hinnehmen. „Ich glaube nicht, dass Spieler, die Frau und Kind haben, so lange von ihren Lieben getrennt sein wollen“, sagt etwa Devan Dubnyk, Goalie der Minnesota Wild.

Sein Kollege im Tor der Boston Bruins, Tuukka Rask: „Es fühlt sich nicht gut an, die Jungs über viele Monate von ihrem Familien zu trennen.“

NHL ist Problem bewusst

Der Liga sind die Anliegen der Spieler mit Familien bewusst. Neben der Planung des 24 Team-Formats will die Liga in bestmöglicher Art und Weise die Familienzeit in die potentielle Quarantäneumgebung integrieren.

„Das ist eine große Sache“, sagt unter anderem James van Riemsdyk von den Philadelphia Flyers. Er ist Teil des „Return to Play“-Komitees. In diesem säßen auch Sportler anderer Sportarten. Viele davon sind Familienväter, oder wie van Riemsdyk, frisch gebackene Väter.

Die Liga erkundet derzeit die Spielorte, die groß genug wären, damit entweder Familienmitglieder vor Ort sein könnten. Auch die Unterbrechung des Zeitplans wäre eine entsprechende Lösung.

„Die Liga wird mit dieser Thematik sensibel umgehen und versuchen, eine für die Spieler gute Lösung zu finden“, meint der stellvertretende NHL-Kommissar Bill Daly.

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