Die Boston Bruins stehen im Finale und kämpfen um den Stanley Cup. Den Triumph in der Eastern Conference feierte man mit viel Tradition: Ja nicht die Trophäe berühren!

Die Boston Bruins stehen erstmals seit 2013 und zum insgesamt 20. Mal im Finale der NHL. Mit einem souveränen 4:0-Sieg am Donnerstagabend (Ortszeit) bei den Carolina Hurricanes entschied der sechsfache NHL-Champion (zuletzt 2011) die „best of seven“-Serie schnellstmöglich mit 4:0 für sich. Es war der bereits siebente Playoff-Sieg en suite der Bruins.

Goalie Tuukka Rask war mit 24 „saves“ neuerlich ein starker Rückhalt für Boston. Der 32-jährige Finne verbuchte damit das insgesamt siebente Playoff-Shutout seiner Karriere. Der Tscheche David Pastrnak (25./PP) sowie die Kanadier Patrice Bergeron (39./PP, 51.) und Brad Marchand (58./EN) erzielten die Tore für die Gäste, die im Endspiel (Auftakttermin noch offen) entweder auf die San Jose Sharks oder Saint Louis Blues (aktueller Stand: 2:1) treffen werden.

Keiner berührt die Trophäe

Wie üblich, gab es im Anschluss an den Triumph für den Sieger der Eastern Conference die Prince of Wales Trophy. Allerdings haben sich die Herren der Bruins gehütet, die Trophy tatsächlich zu berühren. Der Grund ist eine der im Eishockey so beliebten Traditionen. Kurz und bündig: Berühre die Prince of Wales Trophy und du bist im Stanley Cup-Finale verhext. Ganz so dramatisch ist es laut Statistik dann aber nicht. Immer wieder gab es in der jüngeren Vergangenheit Clubs, die trotz Berührung den Stanley Cup in die Höhe stemmten. Aber was wäre Eishockey ohne Traditionen?

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