Montreal Canadiens-Head Coach Claude Julien kritisierte, die NHL bestrafte.

Dass Spieler und Trainer im Sport Schiedsrichter kritisieren, ist in unseren Breitengraden als – sagen wir es so – „normal“ oder „üblich“. Nicht so in der NHL. Für seine Sager nach einem Spiel wurde der Head Coach der Montreal Canadiens, Claude Julien nun bestraft.

Die Canadiens spielten gegen die Dallas Stars und verloren in der Overtime mit 3:4. Das, obwohl Montreal zwischenzeitlich bereits mit 3:0 führte. Die Niederlage brachte Julien ordentlich auf die Palme.

Kritik brachte Strafe ein

Nach dem Spiel polterte Julien vor Journalisten. „Einige Leute müssen nach so einem Spiel zur Rechenschaft gezogen werden“, sagte er und fügte an: „Wir haben bis zum 3:0 sehr gut gespielt und durch einen blöden Fehler das erste Tor der Stars zugelassen. Danach hätten wir einige Powerplays bekommen sollen. Haben wir aber nicht.“

Direkter in Richtung der Schiedsrichter sagte Julien: „Wir mussten heute gegen zwei Teams spielen. Das Match wurde sehr schlecht geleitet.“ Das war für die NHL zu viel.

Die Folge: Julien muss 10.000 Dollar Strafe zahlen.

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