u003cstrongu003eWashington Capitals-Verteidiger Brooks Orpik verlor im Stanley Cup-Finale gegen die Vegas Golden Knights offenbar eine Fingerkuppe. Kurios: Er spielte weiter.u003c/strongu003e

Der Körper von Washington Capitals-Verteidiger Brooks Orpik musste über die Jahre hinweg schon einiges einstecken. Daher verwundert es nicht, mit welcher ruhigen Stimme er von seiner haarsträubenden Verletzung in Spiel 2 des Stanley Cup Finales gegen die Vegas Golden Knights erzählte. „Mein Finger fiel irgendwie ab“, sagt der 37-Jährige. Offenbar ging bei einem Check von Erik Haula in der Schlussphase die Fingerkuppe „verloren“, ehe sie von der medizinischen Abteilung der Capitals wieder angenäht wurde. Haula fasste eine umfangreiche Sperre aus.

Orpik muss unters Messer

„Es war hart zum Ansehen, aber ich bin ehrlich, ich glaube es sah schlimmer aus, als es war“, so Orpik. „Ich dachte nie daran, dass es mich davon abhalten wird zu spielen.“ Ein Foto bei der Stanley-Cup-Parade in Washington zeigt den in Mitleidenschaft gezogenen kleinen Finger der linken Hand recht deutlich. Doch damit nicht genug. Schon in Spiel zwei der Playoffs zog sich Orpik eine weitaus schlimmere, nicht näher definierte Handverletzung zu, für die der Verteidiger in der Sommerpause wohl unters Messer muss. Dass er am Ende – mit nur neun voll einsatzfähigen Fingern – eines der entscheidenden Tore in der Final-Serie geschossen hat, entschädigt wohl für die Schmerzen.

Video: Heftige Checks