Die Vienna Capitals und die Graz 99ers haben am Dienstag die letzte Chance auf den Einzug ins Achtelfinale der Champions Hockey League verspielt.

Die Wiener verloren in Gruppe F beim polnischen Club Tychy mit 2:4 (1:0,1:3,0:1) und sind damit schon vor der letzten Partie aus dem Rennen – ebenso wie die Graz 99ers in Pool H nach einem Heim-1:2 (0:2,0:0,1:0) gegen den tschechischen Verein Mountfield.

Cameron: „Unterzahl war nicht gut“

Nach gutem Beginn und 1:0-Führung durch Riley Holzapfel (15.) lief bei den Capitals das Match vor allem im Mitteldrittel klar zugunsten von Tychy. Der notwendige Pflichtsieg gelang damit nicht. Der gleichzeitige 6:3-Sieg von Djurgaarden Stockholm gegen die bereits aufgestiegenen Adler Mannheim hätte aber ohnehin das Aus für die Wiener bedeutet.

„Unser Unterzahlspiel war nicht gut, wir haben im Penalty-Killing zwei Tore zugelassen. Für die Zeit, die wir im Drittel von Tychy verbrachten, haben wir für zu wenig Verkehr vor dem Goalie gesorgt und zu wenige Pucks auf das gegnerische Tor gebracht“, sagte Capitals-Headcoach Dave Cameron.

Mountfield zu stark für 99ers

Nichts zu holen gab es auch für die 99ers. Mountfield erwies sich als zu starker Gegner und stellte schon im ersten Abschnitt die Weichen auf einen Erfolg. In den letzten knapp eineinhalb Minuten agierten die Gastgeber in 6:4-Überzahl, weil sie den Goalie herausnahmen und ein tschechischer Akteur auf der Strafbank saß. Mehr als das Ehrentor durch Travis Oleksuk zwölf Sekunden vor der Schlusssirene schaute aber nicht mehr heraus. Die Grazer waren als Schlusslicht der Gruppe schon vor dieser Partie nur noch theoretisch im Aufstiegsrennen gewesen.

Der KAC hingegen hat noch seriöse Chancen auf ein Weiterkommen. Die Klagenfurter halten in Pool A nach vier Runden bei drei Siegen aus vier Spielen an, am Mittwoch geht es vor Heimpublikum gegen den Schweizer Vertreter EHC Biel.

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