Im fünften Anlauf hat es für Red Bull Salzburg mit dem Viertelfinale in der Champions Hockey League endlich geklappt.

Österreichs Eishockey-Meister gewann am Dienstag das Achtelfinal-Rückspiel gegen den französischen Meister Rouen Dragons souverän mit 5:1 (2:0,1:1,2:0) und schaffte nach dem 3:3 im Hinspiel sicher den Aufstieg.

Im Viertelfinale bekommen es die Bullen mit Kärpät Oulu zu tun. Der finnische Meister besiegte den Schweizer Titelträger ZSC Lions Zürich nach einem 4:4 im Hinspiel zu Hause mit 3:2. Gespielt wird am 4./5. in Finnland und 11. Dezember in Salzburg.

Salzburg machte gegen die in der heimische Liga in 17 Spielen noch ungeschlagenen Drachen von Beginn weg viel Druck. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Franzosen, im Powerplay knackten die Salzburger durch Ryan Duncan (12.) den Abwehrriegel. Im Finish des ersten Drittels deuteten die Franzosen in zwei Kontern ihre Gefährlichkeit an, ehe Brant Harris mit einem abgefälschten Herburger-Schuss (19.) hochverdient auf 2:0 stellt.

Poss: „Es bedeutet uns viel“

Im Mitteldrittel gelang zunächst Joris Bedin der Ausgleich, doch nur 47 Sekunden später schlug Thomas Raffl zurück und stellte den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (28.). Im Schlussdrittel gingen die Salzburger kein Risiko mehr ein, gerieten nicht mehr wirklich in Bedrängnis und machten in der 57. Minute durch Bobby Raymond (57.) alles klar. Duncan fixierte ins leere Tor den Endstand (59.). „Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung“, freute sich Salzburg-Trainer Greg Poss. „Wir haben immer versucht, nach vorn zu spielen und haben dabei unsere läuferischen Fähigkeiten ausgenutzt. Als erste österreichische Mannschaft im Viertelfinale zu stehen bedeutet uns sehr viel, da wir uns hier gegen internationale Spitzenmannschaften beweisen können.“

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