Patrick Dwyer bekommt den Puck unter die Hose geschossen und fährt ins Tor – dieser „Treffer“ geht um die Welt.

Eigentlich war die Sache im Spiel zwischen den Belfast Giants und den Milton Keynes Lightning schon gegessen. Mit einer komfortablen 3:0-Führung im Rücken starteten die Giants in dem EIHL-Spiel den Angriff zum 4:0 – der Puck landete dabei auch im Netz, allerdings auf äußerst ungewöhnliche Art und Weise. Nach einem Schuss von Darc Murphy landete der Puck in der Hose seines Teamkollegen Patrick Dwyer. Der ehemalige NHL-Spieler war gerade damit beschäftigt, vor dem Tor für Unruhe zu sorgen als ihn plötzlich der Puck traf und in seiner Hose verschwand.

Dwyer: „Für die Refs war der Puck tot“

Geistesgegenwärtig drehte sich Dwyer mit dem Gesäß zum Tor und fuhr über die Linie, bis er komplett im Tor verschwand. Spieler drinnen, Puck drinnen – Torsirene an? Nein. Die Schiedsrichter gaben das Tor nicht. Dwyer erklärte nach dem Spiel: „Unglücklicherweise war der Puck für die Refs. schon tot bevor er ins Netz ging“, so der ehemalige Carolina Hurricances Spieler. „Es wäre schon cool gewesen, die Geschichte von diesem Tor für den Rest meines Lebens erzählen zu können“, so Dwyer. Zu diesem Zeitpunkt wusste er noch nicht, dass ihm der Internet-Hit schon garantiert war.

In der NHL gab es in der Vorsaison einen ähnlichen Fall. Der Puck verfing sich oberhalb der Kufe von Goalie Cam Ward, als er Momente später mit seinem Schuh die Torlinie überquerte, war der Puck drinnen – damals zählte der Treffer, für die Schiedsrichter war der Puck nicht tot. Es obliegt den Schiedsrichtern, ab wann ein Puck, der im Equipment eines Spieles verloren geht, als tot oder lebendig anzusehen ist. Übrigens: Für Belfast wurde es am Ende ein ohnehin überzeugender 7:0-Erfolg.

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