Aus was bestehen die meisten Vorstellungsgespräche? Richtig, aus nervenaufreibenden Fragen. Pünktlich zur neuen Saison haben wir die Klubs der Erste Bank Eishockey Liga zum Vorstellungsgespräch gebeten. Mit allem, was dazu gehört. Die Anrede ist Per Sie, die Fragen sind mehr oder weniger leicht zu beantworten und kommen druckfrisch aus den Personalbüros des Landes. Heute im Vorstellungsgespräch: Black Wings Linz Center Corey Locke. Bitte, nehmen Sie doch Platz. // Text: DK

servushockeynight.com: Erzählen Sie uns etwas über Ihre Vorbereitung.

So wie es die ersten Wochen immer läuft: Einander kennenlernen, sich an das Eis gewöhnen und dann mal einen anderen Gang einlegen, wenn die Saison – so wie jetzt – wirklich näher kommt.

Was sagen sie zu Ihren Mitarbeitern?

Es steckt sehr viel Talent und Charakter in unserer Mannschaft. Es ist schön, uns wieder alle zusammen zu sehen, auch wenn von letzter Saison zur heurigen viele Änderungen dabei waren.

Was wissen Sie über die Firma, bei der Sie tätig sind?

Es ist eine leidenschaftliche Organisation, das macht unseren Stolz aus. Die Spielerentwicklung wird in Linz groß geschrieben – am Ende des Tages ist die Kultur, unbedingt gewinnen zu wollen, das wirklich bedeutende.

An welchen 3 Dingen werden Sie bis zum Saisonstart arbeiten?

Puh. Die Chemie der neuen Gruppe, ein wirkliche hartes Training für eine lange Saison und schlicht und ergreifend: Spaß. Wir verdienen unseren Lebensunterhalt mit dem Sport, den wir lieben. Moment: Wahrscheinlich ist es sogar der beste Sport der Welt.

Was sind Ihre größten Stärken und Schwächen?

Ich kann das Spiel gut lesen und deuten. Man könnte es vielleicht als „Hockey-Sinn“ beschreiben: Ein Spiel lesen und versuchen, so einzugreifen zu können. Natürlich bleibt da immer Raum für Verbesserungen, wenn es etwa um die defensiven Aspekte unseres Spiels geht: Checken oder in anderen Bereichen die Verantwortung zu übernehmen.

Warum denken Sie, dass Ihr Verein die richtige Besetzung für diese Stelle ist?

Ich bin ein Wettkampf-Typ. Ich hatte das Glück, schon einige Meisterschaften auf einem professionellen Level gewinnen zu dürfen. Das bringt Erfahrungen und all die Dinge, die ich die letzten Jahre durchlebt habe, bringe ich dann in mein Team ein.

Wo sehen Sie sich am Ende der Saison?

Ich stemme eine Trophäe in die Luft. Darauf sind wir fokussiert. Dieser Fokus beginnt mit Ende August und hält bis Ende April an. Aber das werden dir alle sagen, das muss in einem Wettkampf aber auch so sein. Bei uns passt vieles Zusammen: Unsere Organisation stellt ein Team für dieses Ziel zusammen, unsere Coaches setzen uns an den richtigen Positionen ein und wir als Spieler füllen unsere Rollen perfekt aus.

Klar – wenn du denkst, du kommst in diese Liga und investierst nur das Minimum, wirst du nichts erreichen.

Sind sie bereit, für diese Position Überstunden zu leisten?

Klar – wenn du denkst, du kommst in diese Liga und investierst nur das Minimum, wirst du nichts erreichen.

Video: Erste Bank Eishockey Liga – 12 Checks in 90 Sekunden