Coronavirus macht auch vor Eishockey nicht Halt. Schlägerproduktion gerät ins Stocken.

Seit Wochen ist der Coronavirus in aller Munde. Ob zu viel Hysterie oder wahre Bedrohung sei dahingestellt. Dass der Virus nicht nur gesundheitliche Folgen hat, steht außer Frage.

Auswirkungen sind weitreichend – auch bis hin in die Eishockey-Welt. So hat beispielsweise Bauer Hockey seine Produktion von Custom Hockey Schlägern (für Profis) in China bereits Ende Jänner eingestellt. Die Fortführung der Produktion wurde in der Zwischenzeit zwei Mal verschoben.

Kommende Woche soll es einen erneuten Versuch der Wiederaufnahme der Produktion geben.

„Vom Produktionsausfall sind derzeit nur Custom Schläger betroffen. Für den Amateurbereich gibt es genug Lagerbestände weltweit“, sagt Bauer Hockey Chef Ed Kinnaly.

Bauer Hockey und CCM stellen rund drei Viertel aller von NHL-Spielern benutzte Schläger her. CCM lässt ebenfalls in China produzieren, gab bisher aber kein Statement dazu ab.

Kinnaly sieht aktuell (noch) kein Problem: „Wir haben derzeit noch Lagerbestände für Custom Schläger in den USA und Kanada und versuchen sicher zu stellen, dass die Vereine und Spieler entsprechend versorgt bleiben.“

Wenn die Produktion allerdings noch eine weitere Woche ausfällt, könnte es knapp werden.

Nicht betroffen vom Coronavirus ist Warrior. Das Unternehmen lässt seine Schläger in Tijuana (Mexiko) produzieren.

Andere Ausrüstungshersteller wie Sherwood oder Vaughn ließen Anfragen hinsichtlich der Auswirkungen des Virus unbeantwortet.

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