Mit sechs Spielern von EBEL-Vizemeister Red Bull Salzburg bestreitet das österreichische Eishockey-Nationalteam die letzten Testspiele vor der WM ab 4. Mai in Dänemark.

Verletzungsbedingte Absagen gab es von Teamkapitän Thomas Raffl (Innenbandverletzung), Raphael Herburger (Fingerbruch) und Alexander Pallestrang (Leistenverletzung). ÖEHV-Teamchef Roger Bader berief Torhüter Bernhard Starkbaum, die Verteidiger Dominique Heinrich und Layne Viveiros sowie die Stürmer Alexander Cijan, Mario Huber und Alexander Rauchenwald in seinen 29-Mann-Kader ein, der den Alrosa Cup in St. Petersburg bestreitet. Den nächsten Cut innerhalb der Nationalmannschaft haben Dominic Hackl, Ramon Schnetzer und Daniel Ban am Dienstag nicht überstanden. Diese drei Spieler werden weiterhin auf Abruf geführt, sollte bis zur IIHF Weltmeisterschaft noch der eine oder andere Spieler ausfallen.

In Russland stehen  nach dem Auftaktsieg über Weißrussland noch Spiele gegen Norwegen U25 (27., 15.00) und die B-Auswahl von Russland (28., 18.30) an. Bader erwartet sich vollsten Einsatz seiner 29 Spieler, um sich für den WM-Kader zu empfehlen. „Jetzt machen wir wirklich nur noch den Feinschliff nach sechs Wochen harter Vorbereitung. Drei Spiele in drei Tagen werden viel Kraft und Einsatz benötigen“, sagte der Schweizer, der sein endgültiges 26-Mann-Aufgebot für die Titelkämpfe am Sonntag fixieren will. „Ich bin mir sicher, dass alle Spieler beweisen wollen, warum wir sie nach Kopenhagen mitnehmen sollen.“

Unterstützung aus der NHL? Nur Raffl ist fix

Noch nicht mit dabei sind die beiden Schweiz-Legionäre Stefan Ulmer (Lugano) und Patrick Obrist (Kloten). Aus der NHL hofft Bader noch auf Verstärkung durch Michael Raffl (Philadelphia Flyers), der seine Bereitschaft bekundete, aber noch Formalitäten zu erledigen hat. Michael Grabner (New Jersey Devils) hat wegen seiner Vertragssituation abgesagt, bei Thomas Vanek (Columbus Blue Jackets) ist die Situation ähnlich, eine definitive Entscheidung steht aber noch aus.

(APA/Red)