2182 Tore, 42 Spiele in der Overtime, 265 Überzahlspiele der Linzer, oder 46 Tore von Brian Lebler – die heurige Saison der Erste Bank Eishockey Liga geizt nicht mit schönen Zahlen. Hier gibt es die Zahlen und Fakten der abgelaufenen Saison!

Salzburg machte die meisten Tore

Insgesamt 2.182 Tore fielen 2017/18 in 366 Erste Bank Eishockey Liga Spielen. Das macht einen Schnitt von 5,96 Goals pro Partie. Fast ein Viertel der 2.182 Saisontreffer wurden von nur zwei Teams erzielt! Der EC Red Bull Salzburg bejubelte die meisten Tore (260). 240 Treffer gingen auf das Konto des EHC LIWEST Black Wings Linz.  Über 200 Mal trafen weiters die Cracks der Vienna Capitals (215) und des HCB Südtirol Alperia (206). Eröffnet wurde das Spieljahr 2017/18 gleich mit einem 9:1-Kantersieg der Vienna Capitals in Szekesfehervar. Es war der höchste Auftaktsieg in der Liga-Geschichte und sollte auch der höchste Sieg der Saison bleiben.

Wien setzte auch zwei weitere Meilensteine: Mit zwölf Siegen in Serie markierten Rafael Rotter und Co. einen neuen Startrekord. Mit saisonübergreifend 25 Erfolgen am Stück gab es ebenfalls eine neue Bestmarke. Rotter wurde zudem zum MVP der Saison gekürt.
Die meisten Tore (15) in einem Spiel fielen 2017/18 bei der Partie Moser Medical Graz99ers vs. HCB Südtirol Alperia, Die Steirer gewannen am 29. September 2017 (Runde 7) gegen den späteren Meister zu Hause knapp mit 8:7 nach Penaltyschießen. In Sachen Treffern an zweiter Stelle: Mit 14 Goals ein Match der Pick Round zwischen dem EC Red Bull Salzburg und dem EHC LIWEST Black Wings Linz. Die Red Bulls gewannen das Torfestival mit 9:5.

Die EBEL: Spannender als jeder Thriller

Gleich 47% der Spiele endeten mit nur einem Tor Unterschied, im Playoff sogar 22 von 42 Partien oder 52,4%! In der Post Season gingen zwölf der 42 Spiele in die Overtime (29%), damit wurde die bisherige Bestmarke aus 2015 (11) überboten.

Die Powerplay-Könige

Der EHC LIWEST Black Wings Linz avancierte 2017/18 mit einer Effizienz von 24,5% oder 65 Treffern aus 265 Überzahlspielen zum besten Team im Powerplay und mit einer Scoring Effizienz von 10,66% auch zum Torgefährlichsten Team. Die Nummer 1 im Penalty Killing war der HCB Südtirol Alperia mit einer Effizienz von 85,2%. Der fairste Klub waren die Moser Medical Graz99ers, die im Schnitt nur 8,1 Minuten pro Partie in der Kühlbox brummten.

Die besten Einzelkönner

Topscorer und Assistkönig war EC Red Bull Salzburg Stürmer John Hughes mit 82 Punkten (21T/61A, Plus-Minus: +27). Die meisten Tore (46) erzielte Brian Lebler vom EHC LIWEST Black Wings Linz. Die Torhüter-Wertung gewann Fehervar AV19’s MacMillan Carruth mit einer Fangquote von 92,7% und einem GAA von 2,69.  Der meistbestrafte Spieler der Liga war Innsbruck Verteidiger Jeremie Ouellet Blain mit 138 PIM. Den besten Plus-Minus-Wert erzielte Wiens Tyler Vause mit +34.