Connor McDavid und mehr: Das sind einige der größten Namen der Eishockey-WM in Dänemark, die man auf der Watchlist haben sollte.

Während die österreichische Nationalmannschaft noch auf die Verstärkung aus der NHL in Form von Michael Raffl warten muss, stehen die anderen Stars des Turniers bereits in den Startlöchern. Das sind einige der größten Namen der Eishockey-WM in Dänemark, die man auf der Watchlist haben sollte.

Connor McDavid (Kanada)

Die Kanadier rücken mit dem größten Star des Turniers an. Connor McDavid wurde mit erst 21 Jahren zum Kapitän bestimmt und führt die beeindruckende Offensivpower an, die Teamchef Bill Peters zur Verfügung hat. Der Stürmer der Edmonton Oilers hat mit 108 Scorerpunkten (41 Tore, 67 Assists) die Hart Memorial Trophy für den punktbesten Spieler der NHL gewonnen. McDavid, der als schnellster Spieler in Nordamerika gilt, war mit Kanada schon 2016 Weltmeister. Er soll den Rekordweltmeister auch zum 27. WM-Titel führen.

Mathew Barzal (Kanada)

Seit Sidney Crosby hat kein NHL-Neuling die 20-Tore als auch die 60 Assists-Marke überschritten – bis Mathew Barzal kam. Der 20-Jährige brachte es in seiner Debüt-Saison bei den New York Islanders auf 22 Tore und 85 Punkte. Er gilt neben Brock Boeser (Vancouver Canucks) und Clayton Keller (Arizona Coyotes) als heißester Anwärter auf die Calder Trophy. Sie wird dem besten Rookie der Saison übergeben wird.

Patrick Kane (USA)

Der US-Kapitän läuft in der NHL für die Chicago Blackhawks auf, die sich erst kürzlich die Dienste des 22-jährigen Dominik Kahun sicherten. Kane weiß jedenfalls, wie man Titel gewinnt. Auf der Habenseite stehen drei Stanley-Cup-Siege. Da man einen Spieler wie ihn für gewöhnlich nicht so „früh“ während der NHL-Playoffs zur Verfügung hat, ist es für den Flügel erst seine zweite WM-Teilnahme.

Patrick Kane von den Chicago Blackhawks

Johnny Gaudreau (USA)

Der Stürmer der Calgary Flames gilt als flink und unberechenbar. „Johnny Hockey“ brachte es in der abgelaufenen Saison auf 84 Scorerpunkte und zauberte schon bei der letzten WM für die USA.

Pawel Dazjuk (Russland)

Der 39-Jährige führt die russische Abordnung an. Insgesamt sind 14 (allesamt aus der KHL) russische Spieler bei der WM vertreten, die heuer bereits Olympia-Gold in Südkorea geholt haben. Einer von ihnen ist Dazjuk, der damit zu einer erlesenen Auswahl von 28 Spielern gehört, die bereits WM-Gold, Olympia-Gold und den Stanley-Cup gewonnen haben. Neben der über 1000 NHL-Spiele umfassenden Routine von Dazjuk können die Russen auch auf Olympia-Topscorer Nikita Gussew zählen.

Elias Pettersson (Schweden)

Ein 19-jähriger Youngster, der Växjö in Schweden zum Titel schoss und dessen Zukunft bei den Vancouver Canucks liegt. Pettersson war in der schwedischen Meisterschaft Topscorer und brach mit 56 Punkten in der Qualifikation den seit 42 Jahren bestehenden Punkterekord für Junioren.

Oliver Ekmann-Larsson (Schweden)

Dass man mit einem Rookie alleine noch keine WM gewinnt, wissen die Schweden natürlich selbst. Mit Verteidiger Oliver Ekmann-Larsson sind sie auch in der Defensive – gelinde ausgedrückt – gut bestückt. Der bei Phoenix aufspielende Verteidiger gehört in der NHL zu den besten seiner Zunft.

Frederik Andersen (Dänemark)

Auf der Goalie-Position wohl einer der bekanntesten Namen bei der Weltmeisterschaft: Frederik Andersen, der normalerweise bei Toronto als Nummer eins die Scheiben frisst. Hinter ihm steht mit Sebastian Dahm übrigens ein ehemaliger EBEL-Goalie (Graz) im Kader des Gastgebers.

Leon Draisaitl (Deutschland)

Neben dem aufgrund seines Wechsels in den letzten Tagen viel beleuchtete Kahun der größte Name im deutschen Team. Die Edmonton Oilers wissen, was sie an ihm haben und statteten den Offensiv-Mann mit einem hoch dotierten Vertrag bis 2025 aus. Gilt bei Deutschland unter Trainer Marco Sturm als Chef auf dem Eis.