HC Ambri-Piotta ist Vorletzter. Für Dominic Zwerger läuft es besser.

In der National League, der höchsten Liga in der Schweiz, sind noch sieben Runden zu spielen. Für den HC Ambri-Piotta mit Dominic Zwerger sieht es beim ersten Blick auf die Tabelle nicht gut aus. Das Team ist Vorletzter.

Zwerger, der die letzte Woche mit Team Austria beim Österreich Cup weilte, sieht die Situation – noch – nicht bedrohlich.

„Klar, der vorletzte Platz sieht nicht so rosig aus, aber es sind noch insgesamt 21 Punkte zu vergeben“, sagt Zwerger und: „Die Punkte sind knapp vergeben. Wenn wir jetzt noch Punkten, könnten wir in die Playoff-Ränge vorrücken.“

Die National League ist wahrlich ausgeglichen. Ambri-Piotta als Vorletzter (55 Punkte) trennen zehn Punkte auf die Plätze fünf und sechs (Lausanne und Biel mit 65 Punkten)

Persönlich läuft es für Zwerger offensichtlich besser. Das hat der Stürmer beim Österreich Cup einmal mehr unterstrichen. Im ersten Spiel gegen Norwegen machte er beim 2:0-Sieg den zweiten Treffer. Beim entscheidenden Spiel um den Turniersieg gegen Dänemark bereitete er den wichtigen Treffer zum 2:2 Ausgleich durch Peter Schneider vor.

Bei Ambri-Piotta ist er teamintern viertbester Scorer, hat 23 Punkte (11 Tore, 12 Assists) auf seinem Konto.

„Natürlich kann es immer besser laufen. Aber derzeit bin ich zufrieden. Ich will mich immer verbessern“, meint Zwerger. Warum läuft’s persönlich so gut? „Ich bekomme vom Trainer viel Vertrauen, viel Eiszeit und komme in Unter- sowie Überzahl zum Einsatz. Ich versuche das Vertrauen, dass mir der Coach gibt, einfach zurückgeben.“

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