Red Bull Salzburg hat zu Saisonstart ein gravierendes Problem: Die Scoring-Effizienz.

Mit zwei Niederlagen am Stück ist der österreichische Meister Red Bull Salzburg denkbar schlecht in die neue Saison der Erste Bank Eishockey Liga gestartet. Gegen den KAC gab es zum Liga-Auftakt eine 2:4-Niederlage (zum Video), gegen Bozen biss man sich – wie schon in der Finalserie der Saison 18/19 erneut die Zähne aus und verlor am Ende mit 1:2. Am Sonntag wartet nun das Heimspiel gegen die Black Wings Linz auf die Salzburger.

EC Red Bull Salzburg: Erschreckende Statistik

Zwar sind auch die Linzer alles andere als souverän in die neue Saison gestartet, für einen Sieg muss Salzburg aber vor allem vor der eigenen Haustür kehren. Der Grund heißt Scoring-Effizienz, wie die Salzburger Nachrichten vorrechnen:  In den ersten beiden Ligaspielen gab man insgesamt 80 Schüsse auf die Herren Lars Haugen (KAC) und Leland Irving (Bozen) ab – das Resultat daraus: Nur drei Tore, also eine Scoring-Effizienz von 3,75 Prozent.

„Wir müssen 60 Minuten marschieren und vor dem Tor hungriger sein als zuletzt“, bringt es Mario Huber auf den Punkt.  „Wir wollen vor eigenem Publikum auf die Siegerstraße zurückkehren. Dazu braucht es auf jeden Fall eine bessere Chancenauswertung als in den ersten beiden Liga-Spielen“ sagt Dominique Heinrich. Fehlen werden den Bullen Michael Schiechl, Matthias Trattnig und Raphael Herburger.

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