Eric Lindros spricht sich für eine radikale Regeländerung im Eishockeysport aus. Diese Änderung würde den Sport verändern.

Eric Lindros musste zu seiner Zeit in der NHL ordentlich einstecken, dennoch brachte es der Kanadier mit der Nummer 88 in 760 Spielen auf satte 861 Punkte ein. Nach 16 Jahren war allerdings Schluss. Lindros beendete seine eindrucksvolle Karriere aus gesundheitlichen Gründen. Seither spricht sich Lindros immer wieder für eine radikale Regeländerung aus, die den gesamten Eishockeysport verändern würde.

Lindros: „Wir laufen nicht ständig in unseren Gegenspieler“

Bei einer Veranstaltung in London, die sich mit den Auswirkungen von Gehirnerschütterungen befasst, machte Lindros einen erneuten Vorstoß: Eine NHL, in der Körperkontakt verboten wird. „Sprechen wir offen darüber. Ich liebe Hockey und ich spiele noch immer Hockey, aber es ist schon lustig: Das Eishockey, dass ich über all die Jahre spielte, war wirklich körperbetont und ich habe heute fast mehr Spaß dabei, aber wir laufen nicht ständig in unseren Gegenspieler rein“, so Lindros laut The National Post.

„Wir wissen, dass Gehirnerschütterungen in einer Liga ohne Körperkontakt zurück gehen würden“, so Lindros weiter.  Forschungen ergaben, dass sich die Gefahr von Gehirnerschütterungen aufgrund der zunehmenden Schnelligkeit des Spiels seit den 50er und 60er Jahren stark erhöht haben.

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