Erik Kirschläger verlässt die Black Wings Linz überraschend in Richtung Graz. Nun spricht er über diesen Wechsel in der Erste Bank Eishockey Liga.

Der Wechsel des EBEL-YoungStar der Saison von den Black Wings Linz zu den Graz 99ers sorgte für so manches Aha-Erlebnis in den letzten Wochen. Immerhin sahen viele Fans der Linzer in Erik Kirchschläger einen zukünftigen Leistungsträger der Linzer. Doch es kam – wie so oft im Sport – anders. Gerätselt wurde trotzdem. Was bewegte den 22-Jährigen von einem EBEL-Halbfinalisten zu jenem Klub zu wechseln, der die vergangene Saison auf dem letzten Platz abgeschlossen hat? „Das verstehen viele nicht“, sagt Kirchschläger in einem Interview mit den Oberösterreichischen Nachrichten, ehe er seinen Wechsel erklärt: „Fakt ist, dass ich in den letzten Saisonen keinen Schritt nach vorne machen konnte. Ich hatte gleich viel Eiszeit wie in der Saison davor. Der Wechsel kommt deshalb, weil ich mir erhoffe, in Graz mehr Eiszeit zu bekommen und den nächsten Schritt machen zu können. Das wichtigste ist die Praxis – und da habe ich in Graz eine bessere Perspektive.“

Kirchschläger: Abschied aus Hotel Mama

Finanzielle Hintergründe hatte der Transfer laut Kirschläger nicht. Jetzt wird es mal Zeit für den Auszug aus „Hotel Mama“: Die größte Veränderung ist ganz sicher, von daheim auszuziehen. Derzeit wohne ich noch daheim bei meiner Mama, aber ich habe mir unabhängig vom Engagement in Graz schon überlegt, dass es jetzt einmal Zeit wird“, lacht Kirchschläger.

Hier geht es zum Interview mit den OÖN.

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