Schafft der KAC den Sweep oder kommt Graz zurück? Doug Mason will Tore sehen. Lars Haugen nicht.

Dem KAC fehlt nur noch ein Sieg zum Einzug ins Finale der Erste Bank Eishockey Liga. Am Freitag (19.00 Uhr live unter servushockeynight.com) wollen die Klagenfurter im Halbfinal-Duell mit den Graz 99ers zu Hause den „sweep“ (Aufstieg ohne Niederlage) schaffen und gleich den ersten Matchpuck in der „best of seven“-Serie verwerten.

Der Rekordmeister aus Klagenfurt hat sich mit einem 3:0 am Dienstag in Graz in eine komfortable Position gebracht. Obwohl in Österreich erst einmal eine Mannschaft ein 3:0 in einer „best of seven“-Serie verspielt hat (die Vienna Capitals im Halbfinale 2010 gegen Linz), sind die Kärntner weiter sehr zurückhaltend.

„Alle drei bisherigen Spiele dieser Serie waren sehr eng und hart umkämpft, nur kleine Unterschiede trennten die beiden Teams. Wir lassen uns jetzt nicht verrückt machen, sondern gehen weiter Schritt für Schritt unseren Weg“, erklärte Trainer Petri Matikainen, der den KAC zum 31. Titel führen will.

Die lebende Wand! Das menschliche Stoppschild! Lars Haugen mit dem Assist zum 3:0!😮 Was für ein Spiel des Norwegers.🇳🇴 #G99KAC #ServusHockeyNight #ServusPlayoffs

Gepostet von Servus Hockey Night am Dienstag, 2. April 2019

Mason: „Spezielle Kombi zwischen uns und Haugen“

Die Grazer, die Nummer eins nach dem Grunddurchgang, sind bisher vor allem an der fehlenden Effizienz im Abschluss gescheitert. „Es fehlen einfach die Tore. Es ist eine spezielle Kombination zwischen uns und (KAC-Torhüter Lars) Haugen“, sagte 99ers-Coach Doug Mason.

Haugen hat in den jüngsten vier Spielen gegen die Grazer dreimal keinen Gegentreffer einstecken müssen. „Meine Spieler müssen jetzt positiv, cool und mutig bleiben und auch schnelle Entscheidungen im Kopf treffen“, forderte Mason.

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