Peter Forsberg gewann den Stanley Cup, Olympia Gold und wurde Weltmeister. Und das alles mit eingeschränkter Sicht.

Fast jeder Hockeyfan hat ein Bild von Peter Forsberg im Trikot von Colorado Avalanche im Kopf. Oftmals in jubelnder Position. Immerhin brachte es der Schwede in 708 NHL-Spielen auf satte 885 Punkte. Doch wäre da noch viel mehr drinnen gewesen?

Forsberg: „Ich sehe ja mit dem linken Auge“

Wie Forsberg dem schwedischen Blatt Sport Bladet in einem Interview verriet, spielte er seine gesamte Karriere mit verminderter Sehkraft. Durch einen angeborene Beeinträchtigung, brachte er es auf einem Auge nur auf 60 Prozent. Oftmals konnte er seine Gegen – und Mitspieler auf dem Eis nur durch die Farbe der Trikots unterscheiden. Aber: Wie für einen Eishockey-Spieler so üblich, vermied es Forsberg über all die Jahre hinweg daraus eine große Sache zu machen.

Hier vereint sich schwedisches Understatement mit dem Eishockey-Gen: „Ich dachte nie daran, dass es ein Problem darstellt. Ich sehe ja mit dem link Auge. Ich habe sowieso alles gesehen. Ich habe mir mal gesagt, ich lasse mich nach meiner Karriere operieren. Aber es ist irgendwie nie passiert. Macht nichts“, so Forsberg in dem Interview. Ein derart geerdeter Mensch macht sich wohl auch keine Gedanken, wie seine Statistik mit voller Sehstärke aussehen würde.

So entsteht ein Eishockey-Schläger