Linz startet gegen Villach in die Qualifikations-Runde. Die Villacher stehen bereits unter Zugzwang.

Für die Black Wings Linz ist es das erste Spiel in der Quali-Runde: Die Linzer, die sich erstmals nicht direkt für die Playoffs qualifiziert haben, waren zum Auftakt in die Qualifikations-Runde spielfrei. Die Mission Playoffs starten die Oberösterreicher – mit dem Maximum von sechs Bonuspunkten – gegen den VSV. „Aber das bedeutet für uns nichts. Wir wollen gleich ein Zeichen setzen, dass sich für uns ordentlich was getan hat in den letzten paar Wochen. Und dass wir sozusagen eine neue Mannschaft sind“, sagt Goalie David Kickert

VSV: Punktelos gegen Linz

Die Linzer konnten alle vier Duelle in dieser Saison gegen die Kärntner für sich entscheiden – und das deutlich: Die Black Wings feierten gleich drei Shutout-Siege. Die Bilanz spricht mit 12:0 Punkte sowie 16:4 Tore daher eindeutig für die Oberösterreicher. Stürmer Valentin Leiler steht nach einer zweieinhalbmonatigen Verletzungspause gegen seinen Ex-Klub vor dem Comeback. „In Villach ist es immer schwer. Sie haben laute Fans und sind ein gutes Heimteam. Wir müssen weiterhin schnelles Eishockey spielen und viele Pucks zum Tor bringen“, sagt Linz-Verteidiger Jonathan D’Aversa.

Unterluggauer: „Das ist enttäuschend“

Die Villacher, die das erste Spiel in der Quali-Runde gegen Znojmo mit 0:4 verloren haben, stehen bereits jetzt mit dem Rücken zur Wand. Mit null Punkten sind die Kärntner weiterhin am Tabellenende. Das weiß auch VSV-Trainer Gerhard Unterluggauer: „Das Spiel gegen Znojmo war das wichtigste in der bisherigen Saison und wir haben einfach nicht unsere Leistung gebracht. Das ist enttäuschend. Wir müssen aber nach vorne schauen und bekommen schon gegen Linz die nächste Chance.“

Dicke Luft vor dem Spiel

Wie die Kleine Zeitung wenige Stunden vor dem wohl alles entscheidenden Spiel berichtet, soll in Villach dicke Luft herrschen: Auch der Trainer soll zur Diskussion stehen. „Es gibt einen wahren Sturm gegen Unterluggauer. Klar, beginnt man dann zu überlegen. Aber wir werden zum Saisonende alles analysieren und dann entscheiden, wie es weitergeht“, wird VSV-Vorstandssprecher Gerald Rauchenwald zitiert. Rauchenwald meine auch offen, dass er zwar keine Trainerdiskussion zum jetzigen Zeitpunkt lostreten wolle. Aber er verweise noch einmal auf seinen Grundsatz: „Niemand ist sakrosankt.“

Hier der Artikel der Kleinen Zeitung

Game Report QR 1: Znojmo vs. Villach