Jährlich grüßt das Murmeltier könnte man sagen. Befeuert werden diese Gerüchte ohne konkretes Ziel von Sportkanal TSN, der Subban in seine Top-10 Liste der möglichen Trades hob. Doch bevor das Feuer in der Gerüchteküche so richtig zu lodern begann, holten die Predators den Feuerlöscher raus. GM David Poile erklärte: „Du siehst Tweets von da und dort, aber es wird nichts passieren. P.K. spielte eine grandiose Saison, er gehört zu einem der drei Kandidaten für die Norris-Trophy (Auszeichnung für den wertvollsten Abwehrspieler, Anm.). Ich weiß nicht, woher diese Gerüchte immer kommen.“ Subban ist mit seinem 72 Millionen Dollar Vertrag noch vier Jahre an die Predators gebunden.

Karlsson: Ein unschöner Abschied

Anders sieht die Sache bei Ottawa Senators-Captain Erik Karlsson aus. Losen Gerüchte zufolge, soll er um die Freigabe für einen Wechsel gebeten haben. Die Hintergründe liegen jedoch nicht im sportlichen Bereich. Bei den Senators hängt der Haussegen schief. Karlsson und seine Frau sind seit Monaten schweren Anfeindungen im Internet ausgesetzt. Selbst als das Paar eine Totgeburt verarbeiten musste, war damit nicht Schluss – im Gegenteil, die Anfeindungen nahmen noch zu. Dass die Familie Karlsson eine einstweilige Verfügung beantragt hat und vermutet, dass hinter den Troll-Attacken die Frau von Teamkollegen (!) Mike Hoffmann steckt, macht die Sache noch komplizierter. Die Polizei, die Liga und der Verein ermitteln. Für viele Beobachter ist daher der Abschied aus Ottowa die einzige Lösung.

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