Das letzte Tor in seiner Karriere macht „Mr. Hockey“ dank einem Pass seines eigenen Sohnes.

Solche Geschichten schreibt oder schrieb nur die NHL. Am 9. April 1980 treffen in den NHL Playoffs die Hartford Whalers und die Montreal Canadiens aufeinander.

Die Whalers verlieren das Spiel mit 4:8. Was aber für einen Gänsehautmoment sorgte, war das Tor von Gordie Howe im letzten Abschnitt. Es war sein 68 und zugleich letztes Playoff-Tor seiner Karriere – neun Tage nach seinem 52. Geburtstag.

Howe stand in den Reihen der Whalers. Gemeinsam mit seinen Söhnen Mark und Marty Howe. Das Besondere an seinem letzten Tor war der Assist. Sein Sohn Mark legte ihm den Puck auf. Vater Howe konnte mit einem Backhand-Schuss die Scheibe ins Tor befördern.

Diese Aktion sorgte klarerweise für Standing Ovations in beiden Fanlagern. Alle drei Howe’s punkteten in diesem Spiel. Gordie und Marty machten je ein Tor und ein Assist. Mark beendete das Spiel mit zwei Assists – je eines für seinen Bruder und seinen Vater.

Ein eingetragenes Warenzeichen

Gordie Howe wurde und wird als „Mr. Hockey“ verehrt. Seine Frau wurde „Mrs. Hockey“ genannt. Beide Spitznamen sind eingetragene Warenzeichen.

Howe und später Wayne Gretzky sind jene zwei Spieler, die dem Eishockey-Sport mit unzähligen und kaum brechbaren Rekorden den Stempel aufdrückten.

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