Haie halten Head Coach und einige Spieler. Verpflichtung von Darling war ein Fehler.

Der HC TWK Innsbruck „Die Haie“ hat seit 29. Februar viel Freizeit. Nach dem das Erreichen der Playoffs ausblieb, steht Haie-Obmann Günther Hanschitz spätestens ab sofort wieder viel Arbeit am Programm. Mit dem oft zitierten kleinen Budget muss eine schlagkräftige Truppe gebastelt werden.

In einem „hauseigenen“ Interview zeigt sich Hanschitz von der Saison enttäuscht. „Natürlich sind wir enttäuscht. Wir hatten schwere Wochen, mussten viele Niederlagen einstecken. Wir hätten uns mehr gewünscht aber uns waren in manchen Situationen auch die Hände gebunden. Unser Kader war von Anfang an nicht so tief besetzt wie bei den Topteams, die Importspieler waren aber fast durchwegs sehr gut“, bilanziert Hanschitz.

Der Qualifikationsrunde kann er allerdings etwas abgewinnen: „Wir hatten, auch dank des Systems, durchaus die Chance auf das Playoff.“

Darling war Pallins Fehler

Zur medial ausgeschlachteten Verpflichtung von Ex-Stanley Cup-Sieger Scott Darling meint Hanschitz: „Der größte Fehler war am Ende sicher die Verpflichtung von Goalie Scott Darling. Mit diesem Risiko hat sich Trainer Rob Pallin verkalkuliert.“

Festhalten an Coach Pallin

Fix ist, dass Head Coach Rob Pallin weiterhin Chef der Haie bleibt. Ebenso sein Co Mitch O’Keefe.

Neben dem Trainergespann bleiben den Haien laut Hanschitz John Lammers, Miha Zaijc, Jan Lattner, Christof Kromp (wenngleich ihn die Plattform EliteProspects als Abgang führt) und Clemens Paulweber erhalten.

Fix verhandelt wird mit Kapitän Tyler Spurgeon und Michael Boivin. Weiters will Hanschitz versuchen, Tiroler Spieler nach Innsbruck holen.

Fix nicht mehr dabei ist Florian Pedevilla. Er hat seine Karriere beendet.

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