Carolina Hurrcanes-Besitzer Tom Dundon will Farmteam ohne Vorwarnung austauschen.

Tom Dundon ist ein spezieller Typ. Der Besitzer der Carolina Hurricanes ist sich für nichts zu schade, wenn es darum geht, ein paar Dollar einzusparen.

Nun will er einen lukrativen Vertrag mit den Chicago Wolves als neues Farmteam der Carolina Hurricanes eingehen. An sich ist das nichts Verwerfliches.

Dundon hat aber mit seinen aktuellen Farmteam-Partnern, den Charlotte Checkers, über seine Pläne nicht gesprochen. Dabei sind die Checkers seit einer Dekade Partner der Hurricanes. Das zumindest berichten Insider aus dem Umfeld der Hurricanes.

Checkers waren erfolgreich

Am Sportlichen kann es bei den Checkers nicht liegen. Sie gewannen in der letzten Saison zum ersten Mal den Calder Cup in der American Hockey League. Finalgegner waren übrigens die Chicago Wolves…

Weiters haben einige Spieler der Checkers zum Einzug der Hurricanes ins NHL-Playoff beigetragen.

Geht es nach den Insidern, sollte der Deal zwischen Carolina und Chicago kommende Woche über die Bühne gehen. Charlotte sollte, wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf, neues Farmteam der Florida Panthers werden.

Die Checkers scheinen sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, wie ein aktuelles Statement unterstreicht: „Die Hurricanes haben bisher mit uns über deren Wechsel zu den Wolves kaum gesprochen. Das sorgt zwar für Verwirrung, aber wir freuen uns schon auf die nächsten Spiele in der AHL.“

Reihenweise missverständliche Aktionen

Dundon sorgte in der Vergangenheit für reihenweise missverständliche Aktionen. So hat er den ehemaligen General Manager und Ikone der Hurricanes, Ron Francis, kurzerhand entlassen.

Ohne große Vorwarnung musste auch Coach Bill Peters seinen Platz für Rod Brind A’mour abgeben. Zuletzt zog er sich den Ärger der Hurricanes-Mitarbeiter zu, als er sie aufgrund der Corona-Krise entließ und diese Entscheidung erst zwei Tage zuvor bekannt gab…

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