EC KAC und Moser Medical Graz99ers mit CHL-Auftaktsiegen. spusu Vienna Capitals kassierten herbe Niederlage.

Die erste Runde in der noch jungen Champions Hockey League-Saison ist für die österreichischen Klubs abgehakt.

Der KAC empfing in der ersten Runde Tappara Tampere. Der 17-fache finnische Meister galt dabei als Favorit. Thomas Hundertpfund brachte die Rotjacken noch im ersten Drittel mit 1:0 in Führung. In der 23. Minute glichen die Finnen dank dem Franzosen Charles Bertrand aus. Es dauerte nicht mal eine Minute, bis Youngster Daniel Obersteiner die alte Führung wieder herstellte. Bevor es in die zweite Pause ging, glichen die Gäste abermals aus (Sami Moilanen; 27.). Im Schlussabschnitt sorgte Matthew Neal für den Gamewinner und damit den ersten Sieg des KAC.

EC KAC – Tappara Tampere 3:2 (1:0/1:2/1:0)

99ers bezwangen Champion

Keine leichte Aufgabe stand den Graz99ers in ihrer Premierensaison in der Champions Hockey League bevor. Die Steirer mussten auswärts beim dreifachen CHL-Champion Frölunda Indians antreten. Zu Beginn sah es für die Grazer nicht gut aus. Bereits nach 27 Sekunden sorgten die Schweden für das 1:0. Das 2:0 folgte in Minute zwei. Die 99ers ließen sich nicht beirren und glichen dank der Tore von Dwight King und Sebastian Collberg aus.

Im zweiten Drittel gingen abermals die Indians in Führung, wieder folgte der Ausgleich. Diesmal durch Matthew Garbowksy. Knapp zwei Minuten später war Dominik Grafenthin zur Stelle: 4:3 für Graz. Grafenthin erhöhte im letzten Abschnitt auf 5:3. Diesmal ließ Frölunda nicht locker, kämpfte sich zum Ausgleich zurück.

Goalie Cristopher Nihlstorp musste nach 40 Minuten wegen Problemen mit der Ausrüstung Thomas Höneckl Platz machen. Weil die Overtime keine Entscheidung brachte, musste ein Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Den entscheidenden Penalty versenkte Robin Weihager.

Frölunda Indians – Moser Medical Graz99ers 5:6 SO (2:2/1:2/2:1/0:1)

Caps zahlten Lehrgeld

Die Vienna Capitals empfingen in Runde eins die Adler Mannheim. Bereits nach dem ersten Drittel stand es 3:0 für die Deutschen. Nach 40 Minuten wurde der Score auf 5:0 hochgeschraubt und Caps Goalie Ryan Zapolski musste seinen Arbeitsplatz an Bernhard Starkbaum abgeben. Fünf Minuten vor Spielende gelang den Wienern durch Mike Zalewski der Ehrentreffer. Mannheim traf in der 57. Minute zum 6:1 Endstand.

spusu Vienna Capitals – Adler Mannheim 1:6 (0:3/0:2/1:1)

So entsteht ein Eishockey-Puck