Der KAC setzt auch in den kommenden zwei Saisonen auf Meistertrainer Petri Matikainen. Der auslaufende Vertrag wurde bis 2022 verlängert.

Der KAC hat den auslaufenden Vertrag mit Trainer Petri Matikainen um zwei Jahre verlängert. Der 53-jährige Finne ist seit Sommer 2018 beim Eishockey-Rekordmeister tätig. In seiner ersten Saison holte er mit den Rotjacken den Titel, die vergangene wurde wegen der Corona-Pandemie am 10. März abgebrochen.

„Die bisherigen zwei Jahre der Zusammenarbeit waren sehr erfolgreich, speziell die erste Saison, in der wir als Team enorm gewachsen sind und uns am Ende den Titel holten“, erklärte Matikainen in einer Club-Mitteilung vom Montag. Die Vorsaison sei dann aber durchwachsen verlaufen. „In der zweiten Spielzeit lief anfangs alles wie am Schnürchen, dadurch schraubten sich unsere Erwartungen sehr hoch, je länger das Jahr dauerte, desto stärker kam unser Motor ins Stottern, auch weil sich Schlüsselspieler verletzten. Die einheimischen Cracks haben sich jedoch sehr positiv entwickelt und sind in immer verantwortungsvollere Positionen hineingewachsen. Entsprechend optimistisch blicke ich auch in die Zukunft.“

Petri Matikainen: KAC soll sich weiter prächtig entwicklen

Wegen der Pandemie sei aktuell aber vieles unsicher und noch nicht planbar. „Aber ich habe das Bestreben, nach Klagenfurt zurückzukommen und meinen Teil dazu beizutragen, dass sich der KAC auch in Zukunft prächtig entwickelt“, so Petri Matikainen der auch schon als Spieler in Klagenfurt engagiert gewesen war. Die neue Saison soll am 25. September beginnen.

KAC-Manager Oliver Pilloni hofft auf eine weiterhin gute Entwicklung seines Teams unter dem Finnen. „Sowohl die sportliche Entwicklung als auch die Festigung des Gefüges des Teams verliefen sehr positiv, darauf möchten wir in den beiden kommenden Saisonen aufbauen. Auf unserem Weg in die Zukunft werden einheimische Spieler noch stärker als bisher das Vertrauen erhalten, Schlüsselpositionen einzunehmen“, so Pilloni.

Tormann-Legende Robert Mack 61-jährig gestorben

Traurige Nachrichten gab es hingegen am Wochenende aus Klagenfurt: Der langjährige KAC-Torhüter Robert Mack ist tot. Der 61-Jährige ist am Samstag nach schwerer Krankheit in Wien gestorben, wie der Eishockey-Rekordmeister aus Klagenfurt bekannt gab. Mit Mack als Schlussmann holte der KAC in den 1980er-Jahren sieben Meistertitel. Von 1977 bis 1991 bestritt der gebürtige Völkermarkter 401 Spiele in der höchsten österreichischen Spielklasse für die Rotjacken. Im Nationalteam brachte er es auf 83 Länderspiele, sechs WM-Teilnahmen und ein Olympia-Turnier 1988 in Calgary. (APA/red.)

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