Boston Bruins-Star Brad Marchand sorgt mal wieder für Erheiterung in der NHL. Dieses Mal: Eine oscarreife Nachstellung einer Schwalbe.

Wir kennen Bostons Brad Marchand. Er hat bereits Gegenspieler abgeschleckt, hat wegen Nichtigkeiten die Fäuste sprechen lassen und ja, ein guter Eishockeyspieler ist er auch. Nun hat er seinem Repertoire eine ganz neue Fähigkeit hinzugefügt: Schauspielern. Allerdings nicht ohne Grund oder um eine Strafe zu provozieren – das Gegenteil ist der Fall. Im Duell mit den Nashville Predators fasste Marchand eine zweiminütige Strafe für einen hohen Stock gegen Colton Sissons aus. Allerdings hat der Stick das Gesicht von Sissons nie berührt. Es war eher seine Reaktion, die das Schiedsrichtergespann glauben ließ, dass es sich um eine gerechtfertigte Strafe handelt.

Marchand stellt Schwalbe nach

Ein Problem für Marchand. Was folgte, war die oscarreife Nachahmung einer Schwalbe aufgrund einer Verletzung, die es nie gab. Ohne eine Berührung von Sissions ließ sich Marchand theatralisch aufs Eis fallen, griff sich ins Gesicht und setzte seine Darbietung auch noch fort, nach dem ihn die Schiedsrichter zum Aufstehen zwangen. Marchand fasste für sein Schauspiel, mit dem er auf das kleine Fake-Drama von Sissons hinweisen wollte, weitere 12 Strafminuten aus. Am Ende verloren die Bruins gegen die Predators mit 0:1.