Ex-EBEL- und Nationalteamstürmer Markus Peintner hat einen neuen Verein.

Mit den Black Wings Linz, Vienna Capitals und dem VSV durfte er den Pokal drei Mal in die Höhe stemmen. Er schoss Österreich zu den Olympischen Spielen in Sotschi – Markus Peintner.

2014 beendet er seine Karriere und war seit dem Assistant Coach bei Villach (kurz auch Head Coach) und ist nach wie vor Assistant Coach bei Team Austria.

Dass er vom aktiven Eishockey doch schwer weg kommt, hat er nun bewiesen. Peintner hat nun sein erstes Bewerbsspiel für die LiWodruck Spittal Hornets absolviert.

Sein Comeback kommt sozusagen nicht von ungefähr. „Seit Beginn der Saison helfe ich in meiner Freizeit im Nachwuchstrainung in Spittal aus. Von der U8 bis zur U16“, erzählt Peintner.

Vor knapp zweieinhalb Monaten hat er mit der Kampfmannschaft, die vom Ex-Bundesligaspieler und VSV-Manager Rene Wild betreut wird, mit trainiert. „Ich wollte einfach schauen, ob’s noch geht“, sagt er. Dass er dann für die Meisterschaft, rechtzeitig vor Transferschluss, angemeldet wurde, war eine spontane Sache.

„Ich nehme hier niemandem den Platz weg. Spittal hatte schon vor meinem Eingreifen ein super Team. Ich habe sehr viel Respekt vor den Spielern“, so Peintner, dessen Einsatz den Spittalern nicht ungelegen kam. Verletzte und krankheitsbedingte Ausfälle hatten die Oberkärntner zuletzt zu beklagen.

In seinem ersten Spiel gegen die Oilers Salzburg gab es einen 5:3-Sieg für Spittal. Peintner trug sich mit zwei Assists in die Scorerliste ein.

Peintner wird wieder Student

Ob er bei jedem noch offenen Spiel der Spittaler dabei sein wird, ist nicht sicher. Mit Team Austria ist er Anfang Februar beim Österreich Cup in Klagenfurt im Einsatz.

Zudem hat er Pläne für die Zukunft. Er beginnt ein Fernstudium (Gesundheitspsychologie & Prävention).

Die Liga der EBEL-Cracks

Spittal spielt in der höchsten Kärntner Landesliga (AHC Division 1). Das Niveau ist ein ansprechend hohes. Zum einen durch die Nachwuchsarbeit in den Vereinen, zum anderen aber durch die zahlreichen ehemaligen EBEL-Spieler, die bei den Vereinen aktiv sind.

Auszug bekannter Namen in der AHC Division 1:
Markus Peintner, Daniel Nageler (Spittal Hornets)
Benjamin Petrik, Markus Pöck, Sven Klimbacher (ESC Steindorf)
Martin Pewal (UECR Huben)
Andreas Wiedergut (VST Adler Völkermarkt)
Igor Ivanov (Velden Pirates)
Johannes Kirisits (Althofen Rhinos)

In der Vergangenheit spielten u.a. auch David Schuller, Hannes Enzenhofer (beide VST Adler Völkermarkt) oder der aktuell erfolgreiche Head Coach des österreichischen U20-Nationalteams, Marco Pewal (ESC Steindorf) in dieser Liga.

Es geht aber auch umgekehrt – der Weg vom Landesligaverein in die EBEL. Zwei Beispiele dafür sind Julian Großlercher (Vienna Capitals) und Clemens Unterweger (KAC). Beide lernten ihre ersten Schritte beim Osttiroler Club Huben.

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