In der Federal Hockey League wird eine neuartige Idee getestet, um Spiele zu entscheiden, die nach der Overtime in ein Shootout gehen. Das Shootout wird schon vor dem Spiel veranstaltet.

„Urheber“ dieser Idee sind die Carolina Thunderbirds, eines der teilnehmenden Teams der Federal Hockey League im Nordosten der USA. Der Ablauf ist schnell erklärt. Bekanntlich werden Spiele, die nach einer bis zum Schluss ausgespielten Overtime immer noch keinen Sieger haben, werden im Shootout entschieden. Hier setzt die neue Idee an: Das Shootout soll bereits vor dem ersten Drittel stattfinden. So will man schon vor dem eigentlichen Spiel für mehr Spannung sorgen und der Overtime mehr Spannung mitgeben.

Shootout vor dem Spiel soll für Spannung sorgen

„Wenn du an ein 3 gegen 3 in der Overtime denkst, stell dir vor, wie spannend das sein könnte, wenn eines der Teams weiß, dass sie nun gewinnen müssen“, sagt Scott Brand über seine Idee. Bleibt es beim Unentschieden, nimmt jene Mannschaft den Sieg und den zusätzlichen Punkt mit, die das Shootout vor dem Spiel gewonnen hat. „Es tut nicht weh, so eine Idee zu testen“, sagt Brand. 

Die Idee soll das restliche Jahr getestet werden. Am 1. Jänner werden wir dann entweder sagen, was das für ein Blödsinn war, wie unterhaltend es war oder wie egal es war und es somit keinen Grund gibt, etwas zu verändern“, so Brand.

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