Die Überlegungen für die neue NHL-Saison laufen. Noch gibt es aber mehr Fragezeichen als Antworten.

Während in Europa weitestgehend Eishockey gespielt wird, sind in der NHL noch einige Fragen zu beantworten.

Aktuell wird mit dem 1. Jänner als Eröffnungstag der neuen Saison kalkuliert. Laut Medienberichten aus Übersee ist dieses Datum allerdings noch nicht in Stein gemeiselt.

NHL Commissioner Gary Bettman will von den Spielern nicht mehr verlangen, dass sie sich – wie zum Re-Start der abgelaufenen Saison – für so lange Zeit in Bubbles begeben.

In and out-Rotation möglich

Geprüft wird derzeit, ob die nächste Saison in einer Art Hybridsystem oder in Hubs gespielt wird. Wenn Teams in Hubs spielen, würde es eine Rotation geben.

Eine der Überlegungen dazu sieht so aus: Die Teams absolvieren über einen kurzen Zeitraum mehrere Spiele, ohne zu reisen. Danach können Spieler für eine Woche nach Hause zu ihren Familien. „Es wird nicht so sein, wie in den Bubbles, die wir in den Playoffs erlebt haben“, so Bettman.

Eines der großen Probleme, neben der Corona-Krise an sich, ist jenes der Fortbewegung. „Es gibt noch die Sperre der Grenzen zwischen den USA und Kanada für nicht unbedingt notwendige Reisen. Wir können nicht alle sieben kanadischen Franchise südlich des 49. Breitengrades verlegen“, so Bettman.

Auch innerhalb der USA sind Einschränkungen hinsichtlich Quarantäne-Maßnahmen ein Thema. „Daher“, so Bettman: „Wir werden gut daran sein, einen verkürzten Spielplan aufzustellen und diesen geographisch zentriert zu halten. Der Spielplan soll stärker auf die Divisionen ausgerichtet sein.“