Die NHL steht still. Hier einige Reaktionen von Spielern zur aktuellen Lage.

Seit dem 12. März steht die NHL still. Im Gegensatz zu vielen europäischen Ligen ist der Betrieb vorerst nur unterbrochen. Man will die Entwicklung beobachten und im Idealfall die Saison doch noch fertig spielen und einen Stanley Cup-Sieger feiern.

So reagierten Spieler und Vereine

„Die öffentliche Gesundheit und Sicherheit hat in Zeiten wie diesen oberste Priorität. Wir Spieler stehen hinter der Entscheidung der Liga und hoffen, bald wieder in den Alltag zurückkehren zu können und vor vollen Arenen zu spielen“, sagt etwa Edmonton Oilers-Kapitän Connor McDavid.

Zdeno Chara von den Boston Bruins meint: „Die Nachricht war für uns Spieler, den Klub und seine Mitarbeiter eine schwer verdauliche Kost. Aber wir verstehen, dass wir vor einer Herausforderung stehen, die nun mal wichtiger ist, als der Sport. Ich hoffe, dass alle gesund bleiben und dass wir bald den Sport ausüben können, den wir so lieben.“

Luc Robitaille, Präsident der Los Angeles Kings, gab seinen Spielern einen Rat: „Reduziert eure Reisen, begebt euch selbst in Quarantäne und passt auf eure Familien auf.“

„Diese Situation ist mächtiger als Eishockey, mächtiger als irgendein Sport auf der Welt. Die Entscheidung der Liga war die einzig vernünftige Reaktion auf das, was gerade passiert“, sagte Chuck Fletcher, General Manager der Philadelphia Flyers.

„Ein Team, eine Familie“

Josh Harris, Managing Partner der New Jersey Devils, gab zu Protokoll: „In dieser Zeit müssen wir alle zusammenhalten und aufeinander aufpassen. Unsere Teams, unsere Städte, in denen wir tätig sind, sind wie eine große Familie. Wir müssen aufeinander aufpassen.“

Die Montreal Canadiens gaben eine Stellungnahme ab: „Wir nehmen die Gesundheit unserer Spieler, Mitarbeiter und Fans sehr ernst.“

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