Roger Bader hat für das stark besetzte Turnier in der Schweiz neun neue Spieler in die Nationalmannschaft einberufen. 

Österreichs Eishockey-Nationalteam wird in drei Wochen bei der Swiss Hockey Challenge in Luzern zwei Spiele gegen Topgegner absolvieren. Am 13. Dezember wird es im Semifinale gegen Gastgeber und Vize-Weltmeister Schweiz gehen, tags darauf wird Olympiasieger Russland oder die Slowakei als zweiter Gegner warten. Dem werden zwei Trainingstage in Innsbruck vorausgehen.

Nationalteam: Neun neue Spieler dabei

Im Vergleich zum Turniersieg vor knapp zwei Wochen bei der Euro Hockey Challenge in Danzig (Gdansk) sind neun neue Spieler in den ÖEHV-Kader gerückt. Darunter sind mit Bernhard Starkbaum, Patrick Obist (beide Kloten), Markus Schlacher (VSV), Martin Schumnig, Thomas Hundertpfund (beide KAC), Stefan Ulmer (Lugano) und Dominic Zwerger (Ambri-Piotta) sieben WM-Akteure vom Mai. Ebenfalls neu im Aufgebot stehen Torhüter Stefan Müller (Lugano) und Stürmer Lukas Kainz (Graz).

Spieler von Red Bull Salzburg sowie Malmö-Spieler Konstantin Komarek wurden von Teamchef Roger Bader nicht einberufen, da sie im Viertelfinale der Champions Hockey League stehen. „Auf sie habe ich bewusst verzichtet, da sie ein sehr dichtes Programm haben“, erklärte Bader in seinem Ausblick auf die erste ÖEHV-Turnierteilnahme im „IIHF Break“ seit sieben Jahren. „In Luzern erwartet uns ein sehr stark besetztes Turnier und mit dem Gastgeber im Halbfinale eine sehr interessante Aufgabe.“

Im bisher letzten Aufeinandertreffen mit den Schweizern gab es heuer im ersten WM-Match nach 0:2-Rückstand eine 2:3-Niederlage nach Verlängerung und damit einen Punktgewinn. (APA)

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