Der Verband will für das österreichische Eishockey Zugriff auf Härtefond.

Wie hoch der wirtschaftliche Schaden für die österreichischen Eishockey-Vereine nach der Corona-Krise sein wird, ist aus heutiger Sicht kaum einzuschätzen – lässt der Österreichische Eishockey Verband in einer Aussendung wissen.

„Auch durch die Absage der Weltmeisterschaften bei den Damen und Herren im April und Mai musste der ÖEHV seine Mitarbeiter für die Kurzarbeit anmelden“, sagt ÖEHV-Präsident Gernot Mittendorfer.

Zusammen mit dem Sportministerium und Sport Austria will der ÖEHV die Situation im österreichischen Eishockey evaluieren und eine finanzielle Soforthilfe besprechen. Für den Sport in Österreich sollen 100 Millionen Euro im Härtefond geparkt werden.

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„Aber auch alle unsere Vereine, für die die beste Zeit des Jahres, das Playoff, durch das Coronavirus leider ins Wasser fiel, haben mit großen finanziellen Ausfällen zu kämpfen“, sagt Mittendorfer.

„Wollen Zugriff auf Härtefond“

Mittendorfer verspricht daher: „Wir werden uns intensiv darum bemühen, dass auch der österreichische Eishockeysport Zugriff auf den Härtefond der Regierung erhält. Es muss also unser Ziel sein, dass unsere Mitglieder durch die derzeitigen finanziellen Engpässe nicht in ihrer Existenz bedroht werden.“

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