u003cstrongu003eMarco Rossi hat für seinen großen Traum von der NHL eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.u003c/strongu003e

Neben David Maier wird mir Marco Rossi kommende Saison ein weiterer Österreicher versuchen, sich in der Zukunft den großen Traum von der NHL zu erfüllen. Der 16-Jährige wird dabei für die Ottawa 67s in der Ontario Hockey League, eine der drei wichtigsten Kanadischen Nachwuchsligen, auflaufen. Doch damit nicht genug: „Ich will besser als andere sein, dafür muss ich mehr tun“, schreibt Rossi im Rahmen der Kampagne „I believe in you“. Damit ruft Rossi dazu auf, seinen Weg in die NHL mittels Crowdfunding zu unterstützen.

Rossi: „Im Jahr 2020 könnte es soweit sein“

„In nächster Zeit werden gewisse Kosten anfallen. Nicht nur für mich, sondern auch für mein Umfeld. Die Ottawa 67s übernehmen zwar meine Kosten, aber es benötigt mehr. Ich will besser als andere sein, dafür muss ich mehr tun. Private Trainer und spezielle Trainingscamps bei Skating-Experten um mich auf das nächste Level zu bringen sind teuer – aber notwendig“, heißt es dort.  „das ultimative Ziel lautet nämlich NHL. Die beste Eishockey-Liga der Welt. Im Jahr 2020 könnte es soweit sein, dann bin ich berechtigt, am ‚NHL Entry Draft‘ teilzunehmen und kann darauf zu hoffen, von einem der Teams geholt zu werden.“

Schon bislang nahmen Rossi und seine Familie viele Mühen auf sich, um das Etappenziel Kanada zu erreichen. Rossi: „Ich bin meiner Familie unendlich dankbar, sie haben alles getan um mich hierher zu bringen. Die Reserven sind aber so gut wie aufgebraucht und ich will das Heft – mit eurer Unterstützung – selbst in die Hand nehmen. Ich weiß zum Beispiel, dass unser Familienauto durch die jahrelangen, täglichen Autofahrten in die Schweiz am Ende ist. 375.000 Kilometer haben wir gesammelt, das macht sich bemerkbar.“

„Nicht falsch verstehen, ich will mit „I believe in you“ kein neues Familienauto finanzieren, aber ich will meinem Umfeld nicht zur Last werden. Meine Kosten sollen einfach so gut es geht gedeckt werden. Ich bin ein totaler Familienmensch, die Nähe meiner Eltern und meiner zwei Schwestern ist mir sehr wichtig. Es wäre schön, wenn sie ihr mühsam Erspartes investieren könnten, um mich in Ottawa zu besuchen – und nicht, um mir einen Privatcoach zu zahlen.“

Das zunächst ausgegebene Funding-Ziel von 10.000 Euro ist schon fast erreicht, laut „I believe in you“ bleiben noch 43 Tage Zeit. Für die Spenden gibt es auch Goodies von Rossi, wie etwa eine Autogrammkarte, eine Postkarte aus Ottawa bis hin zum Überraschungspaket.

Hier geht es zur Crowdfunding-Kampagne von Marco Rossi 

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