Für Patrick Obrist und den EHC Kloten läuft es perfekt – fast zu perfekt.

Patrick Obrist kämpft mit Team Austria in Klagenfurt um den Sieg beim Österreich Cup. Gegen Norwegen gewann er mit dem Nationalteam 2:0.

Der gebürtiger Dornbirner im Gespräch mit servushockeynight.com:

Interview: Erich Hober-Lipouschek

Schon traditionell gab es im Vorfeld des Österreich Cup wieder einige Absagen für das Nationalteam. Wie siehst du den Einsatz hier beim Cup?

Der Österreich Cup ist eine gute Vorbereitung für die Weltmeisterschaft. Wir spielen hier gegen Nationen mit hohem Niveau. Das ist nicht unwesentlich in Hinblick auf die WM in Slowenien.

Die Meisterschaft bewegt sich Richtung Höhepunkt. Wie lief die Vorbereitung für den Österreich Cup?

Die Vorbereitung auf ein Turnier unter Roger Bader bedeutet immer viel Eiszeit (lacht). Im Club haben wir einen Rhythmus, hier ist er etwas anders. Wir kommen hier wirklich auf viel Eiszeit. Dienstag waren wir gesamt drei Stunden am Eis. Die restlichen Tage zwei Stunden.

Abseits vom Nationalteam läuft es mit deinem Klub, dem EHC Kloten, derweil perfekt – Platz eins in der Swiss League…

Das kann man wohl sagen. Zwei Runden vor Ende des Grunddurchgangs ist uns der erste Platz praktisch nicht mehr zu nehmen.

Das heißt, ihr blickt mit einem Auge schon in Richtung National League?

Wir mussten in der ersten Saison nach dem Abstieg in die Swiss League einiges lernen. Wir haben die Liga nicht gekannt, hatten mit unseren Ausländern Pech. Wir alle haben im Klub dazu gelernt. Der Klub hat einen Dreijahresplan entwickelt. Vor zwei Jahren sind wir aus der National League abgestiegen. Wenn wir heuer schon aufsteigen könnten, wäre das natürlich eine super Sache.

Patrick Spannring hat uns gegenüber erwähnt, dass es in der Swiss League ob der Mischung aus Farmteams und Profiteams nicht einfach zu spielen ist. Wie siehst du das?

Da hat er recht. Es gibt vier, fünf Profiteams. Die anderen sind Farmteams. Das macht das Spielen richtig schwer, weil die Farmteams ganz unbeschwert darauf los spielen können. Sie haben keinen Druck.

Being a Pro: Was macht dich zum wahren Profi?