Die deutschen Olympiahelden Patrick Reimer und Moritz Müller planen eine Spielergewerkschaft in der DEL.

Das, was in Nordamerika Gang und Gäbe ist, sorgt für nordamerikanische Eishockey-Spieler in Deutschland immer wieder für Kopfschütteln. Die Rede ist von einer Spielergewerkschaft.

In der DEL gibt es kein Sprachrohr für alle Spieler. Noch nicht, denn Patrick Reimer und Moritz Müller wollen das nun ändern. „Wichtig ist, dass die Spieler eine geschlossene Stimme haben. Gerade in Verhandlungen wie in Zeiten der Corona-Krise“, wird Reimer zitiert.

Stein des Anstoßes war der frühere Saison-Abbruch in der DEL, bedingt durch das Coronavirus. „Wenn nicht jetzt, dann nie, haben wir uns gedacht und sind zusammengerückt“, begründet Reimer.

Noch gibt es nur eine Idee. Ein Konzept für die Gründung der Spielergewerkschaft gibt es noch nicht. „Wir wollen auch rechtlich auf der sicheren Seite sein“, so Reimer.

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