Michael Grabner hat am Donnerstag in der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL einmal mehr seine Qualitäten als Penalty-Killer bewiesen.

Beim 2:1-Heimsieg der Arizona Coyotes gegen die Nashville Predators erzielte Grabner mit dem 1:0 (8.) seinen vierten Unterzahl-Treffer in dieser Saison und ließen mit seinen Kollegen kein gegnerisches Powerplay-Tor zu.

An Toren (4) und Scorerpunkten (6) in Unterzahl führt Grabner die Statistik in dieser Saison an und weist auch langfristige Top-Statistiken auf. In der 100-jährigen NHL-Geschichte haben erst 17 Spieler in den ersten 18 Saisonspielen zumindest vier Unterzahl-Tore geschafft. Seit 2010/11, seiner ersten vollen Saison, hat der 31-Jährige 19 ‚Shorthander‘ und damit hinter Boston-Stürmer Brad Marchand (23) die zweitmeisten Unterzahl-Tore verbucht.

Coach über Michael Grabner: „Vielleicht machen sie wegen ihm keine Spielzüge“

Zudem erledigt Grabner auch seine defensiven Aufgaben ausgezeichnet und hat mitgeholfen, die Coyotes zum besten Team in Unterzahl zu machen. Die Mannschaft von Rick Tocchet hat mit Abstand die meisten Unterzahl-Tore erzielt (10) und die wenigsten Powerplay-Tore erhalten (5). „Er hat (heute) einen glücklichen Treffer erzielt, aber er ist wirklich gut im Penalty-Killing“, lobte Tocchet, der Grabner bei einem Mann weniger die meiste Eiszeit eines Stürmers gibt. Der Respekt vor Kontern des pfeilschnellen Grabner würde Teams ein bisschen abschrecken. „Einige der Teams probieren etwas aus, wenn er auf dem Eis ist, aber man kann sagen, dass sie vielleicht wegen ihm keine Spielzüge machen“, meinte der Coach. Matchwinner gegen die Predators war aber Darcy Kuemper, der den verletzten Einser-Torhüter Antti Raanta mit 45 abgewehrten Torschüssen bestens vertrat.

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