Sieg beim Österreich Cup. Nun volle Konzentration auf Biel.

Die Reise nach Klagenfurt war für Peter Schneider eine gelungene Abwechslung. Vor allem mit dem Ergebnis, dem Sieg mit Team Austria beim Heimturnier.

Beim Sieg gegen Norwegen bereitete er das 2:0 vor. Im entscheidenden Spiel gegen Dänemark war er für den wichtigen 2:2-Ausgleich selbst verantwortlich. Der Ausgleich brachte Österreich bekanntlich die Overtime und dort den Turniersieg.

Im Vorfeld gab es wieder einige Ausfälle. „Wir sind damit sehr gut umgegangen. Wir haben Kämpferherz gezeigt und das Ergebnis sieht man ja“, grinste Schneider mit dem Pokal in der Hand.

Nach dem Erfolg mit Team Austria gehört seine gesamte Konzentration seinem Club, dem EHC Biel-Bienne. Platz sechs mit 65 Punkten ist der Ist-Stand.

35 der 43 möglichen Spiele hat Schneider absolviert und rangiert teamintern auf Platz sechs. Gewiss ist, er hat es seinen Kritikern gezeigt, die ihn „bereits zu Weihnachten wieder in der EBEL“ sahen.

Als einer, der in der Schweiz als richtiger Legionär gilt, hat er sich fürs Erste durchgesetzt. Wenngleich der Neustart in einer neuen Liga kein einfacher war. „Es war von Beginn an Druck da. Ich habe mir viele Gedanken gemacht“, gesteht Schneider.

Dass in der National League schon grundlegende Dinge wie Eislaufskills auf sehr hohem Niveau stattfinden, hat er mittlerweile bemerkt. „Ich habe aber nicht vor, meinen Stil großartig zu verändern“, sagt Schneider bestimmt.

Was er ebenfalls bemerkt hat, ist der Zug nach vorne. „In der EBEL konnte ich Verteidiger einfacher überlaufen. Hier in der Schweiz kannst die die Verteidiger mit Speed alleine nicht schlagen“, erklärt der Wiener.

Konzentration auf Playoffs

In den letzten sieben Spielen im Grunddurchgang will Schneider mit Biel noch einige Punkte einfahren. Zum einen, weil der Abstand zum Tabellenende bei Niederlagen recht knapp werden kann und zum anderen, weil die Playoffs drinnen sein müssen.

„Ziel ist klar das Playoff. Uns reicht aber nicht der achte Platz. Wir wollen den Grunddurchgang auf einer besseren Position beenden“, sagt Schneider, der zu bedenken gibt, dass das Budget in Biel mit jenem anderer Klubs nicht vergleichbar ist.

„Ein riesiges Budget haben wir nicht. Aber wir werden alles geben, um die Saison erfolgreich zu beenden“, zeigt sich der Wiener kämpferisch.

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