u003cstrongu003ePetri Matikainen im Interview über den österreichischen Kern beim KAC, seine größten Stärken und die Antwort auf die Frage, wo der KAC am Ende der Saison steht.u003c/strongu003e

Aus was bestehen die meisten Vorstellungsgespräche? Richtig, aus nervenaufreibenden Fragen. Pünktlich zur neuen Saison haben wir die Klubs der Erste Bank Eishockey Liga zum Vorstellungsgespräch gebeten. Mit allem, was dazu gehört. Die Anrede ist Per Sie, die Fragen sind mehr oder weniger leicht zu beantworten und kommen druckfrisch aus den Personalbüros des Landes. Heute im Vorstellungsgespräch: Der neue KAC-Coach Petri Matikainen. Bitte, nehmen Sie doch Platz. // Text: DK

servushockeynight.com: Erzählen Sie uns etwas über Ihre Vorbereitung.

Petri Matikainen: Ich habe schon in der erste Woche viele Dinge gesehen, die mir gefallen haben. Die Team-Atmosphäre und das Auftreten ist wirklich gut, obwohl wir sie gleich zu Beginn wirklich gepusht haben. Es geht hier wirklich in eine gute Richtung.

Was wissen Sie über die Firma, bei der Sie tätig sind?

Ich weiß viel über den KAC, immerhin habe ich hier vor 20 Jahren gespielt. Ich weiß viel über die Stadt, die Menschen und die Fans, die Tradition und die Ansprüche, die hinter einem Verein stecken, der bereits 30 Meisterschaften gewonnen hat. Der Klub hatte immer großartige Spieler aus dem In- und Ausland, mit viel Finesse und der nötigen Hörte. Diesen Mix müssen wir nun wieder finden.

An welchen 3 Dingen werden Sie bis zum Saisonstart arbeiten?

Wir müssen das System fertig bekommen. Das machen wir nicht auf ein mal, sonder Schritt für Schritt. Dazu braucht es die physische und mentale Stärke: Die Jungs müssen den Wert des Teams ganz klar verstehen – auf und abseits der Eisfläche.

Was sind Ihre größten Stärken und derzeitigen Schwächen?

Zum jetzigen Zeitpunkt ist das noch schwer zu sagen, aber eine der größten Stärken ist unser österreichischer Kern – der harte Kern. Typen wie Hundertpfund, die Geier-Brüder – das sind Jungs von hier, das ist sehr wichtig. Wir Imports – auch ich – müssen in dieses System passen und wenn es dann passend gemacht ist, wird das unsere große Stärke sein. Die Schwäche könnten nur wir selbst sein: Wir dürfen nicht darauf hören, was andere Leute von uns denken. Wir müssen nur wissen, was das Richtige für uns ist.

Wir dürfen nicht darauf hören, was andere Leute von uns denken.

Was kann der KAC in der Liga bieten, was andere Mitbewerber nicht bieten können?

Wir haben eine große Tradition, aus der wir einen Teil unserer Stärke ziehen können.

Wo sehen Sie sich am Ende der Saison?

Wenn alles gut läuft, und „click“ macht – können wir das Ganze gewinnen.

Warum denken Sie, dass Ihr Verein die richtige Besetzung für diese Stelle ist?

Weil ich es bin.

Sind sie bereit, für diese Position Überstunden zu leisten?

Ja, egal wie viel es dafür braucht – wir arbeiten Tag und Nacht.

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Petri Matikainen im Portrait: „Ich bin mit der Motorsäge in die Kabine“