Das Kämpferherz der Vienna Capitals ist schon wieder verletzt. Diesmal fällt der Wiener mindestens bis Jahresende aus.

Die Vienna Capitals müssen bis Jahresende ohne Routinier Rafael Rotter auskommen. Der 33-jährige Stürmer erlitt beim 6:1-Sieg der Caps in der ICE Hockey League in Innsbruck eine nicht näher definierte Unterkörperverletzung. Er wird in den kommenden Tagen operiert. Das gaben die Wiener am Mittwoch bekannt. Rotter war bereits in den beiden vergangenen Saison von langwierigen Unterkörperverletzungen zurückgeworfen worden.

Rotter wurde in Innsbruck im ersten Drittel vom Puck wuchtig am Bein getroffen. „Es ist wie verhext, aber so ist Eishockey. Es war eine Situation, wie sie zigmal in einem Spiel vorkommt“, erklärte der Angreifer. Mit 137 Toren in 467 Liga-Spielen ist Rotter Wiens bester Torschütze der Clubgeschichte. „Da die Verletzung noch relativ früh in der Saison passierte, werde ich natürlich alles daran setzen, dass ich spätestens in der heißesten Phase der Meisterschaft wieder voll da bin.“

Rotters Comeback Ziel

Zweimal hatte sich Rotter in den vergangenen zwei Jahren bereits von schweren Sprunggelenksverletzungen zurückkämpfen müssen. Diesmal hat man sich laut Teamarzt Lukas Brandner für eine Operation entschieden. Das, um früher mit einer funktionellen Therapie beginnen zu können. Rotter ist der zweite prominente rot-weiß-rote Langzeit-Ausfall bei den Capitals nach Nationalteam-Verteidiger Patrick Peter, der sich nach seinem Kreuzbandriss im Vorjahr erst im September einer Meniskus-OP unterziehen musste. (APA/Red)