Wie geht es mit Michael Raffl bei den Flyers weiter? Der Österreicher über seine aktuelle Saison und die Zukunft.

Nach acht Spielen ohne Niederlage ging die Siegesserie der Philadelphia Flyers mit einer Niederlage im Penaltyschießen gegen die Los Angeles Kings zu Ende. Das ist auch ein Rückschlag für die ohnehin nicht mit der besten Ausgangslage ausgestatteten Flyers und ihren Kampf um das Playoff-Ticket. Philadelphia fehlen als Elftem der Eastern Conference nach knapp zwei Dritteln des Grunddurchgangs acht Zähler auf einen Top-Acht-Rang.

Dennoch: Für die Flyers und Michael Raffl ist keine Selbstverständlichkeit, überhaupt noch an die Playoffs denken zu dürfen. Noch Anfang Jänner steckten die Flyers in einer massiven Krise – inklusive Trainer- und GM-Abgang. Man verlor sieben Spiele am Stück und sorgte lediglich mit der hauseigenen Verunsicherung für Schlagzielen: So sorgte man für den am 9. Jänner eingesetzten Goalie Mike McKenna für einen NHL-Rekord: Sieben Goalies in einer Saison setzte noch nie ein Team ein.

Raffl: „Das ist nicht meine Hauptaufgabe“

Mittendrin der Villacher Raffl – selbst nicht gerade vom Glück verfolgt. Schon am 22. Oktober zog er sich eine Beinverletzung zu. Erst Ende November konnte er aufs Eis zurückkehren. Derzeit hält der Stürmer, der in der vierten Linie zum Einsatz kommt, bei drei Toren und sechs Assists: „Ich bin dieses Jahr nicht zufrieden mit meiner offensiven Ausbeute, mit drei Toren als Stürmer kann man nicht zufrieden sein. Die Saison ist aber noch nicht vorbei, da hat man noch Zeit, einen Lauf zu kriegen. Dann kriegt man einfach einen Schuss auf den Fuß und der geht rein.“, sagt er im Interview mit nhl.com, räumt aber auch ein: „Als Stürmer in der vierten Reihe ist das nicht meine Hauptaufgabe. Da gibt es andere Wege, einen Beitrag zu leisten und Tore zu schießen wird dann zum Ziel, wenn man einfach eine heiße Phase hat.“

Ganz offen erklärt der Kärntner: „Jeder Spieler hat seine Rolle in der Mannschaft. Natürlich wäre ich auch gerne der Topscorer, aber dazu habe ich einfach nicht das Zeug.“ Ob sein bisheriger Saisonverlauf Auswirkungen auf seine Zukunft bei den Flyers hat, will der Österreicher mit Hinblick auf die Trade-Deadline am 25. Februar nicht groß kommentieren:  „Für mich ändert sich damit eigentlich nichts. Ich habe als Flyer angefangen, ich bin Flyer durch und durch. Ich mache einfach was ich kann, um als Mannschaft erfolgreich zu sein. Was kommt das kommt, da kann man nicht viel beeinflussen. Das ist einfach die Business-Seite des Sports.“

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