Ritten-Urgestein Thomas Spinell hat mit 29 Jahren seine Karriere beendet.

Fünf italienische Meistertitel, drei Siege im Italienpokal und fünf Triumphe beim Supercup – Das ist die Bilanz von Thomas Spinell. Der Stürmer erklärte nun – mit 29 Jahren – seinen Karriererücktritt.

Spinell ist bzw. war ein Urgestein der Rittner Buam. Mit 19 Jahren schaffte er den Sprung in die Kampfmannschaft. Gleich zu Beginn gewann er mit dem Club den ersten Vizemeistertitel in der Vereinsgeschichte.

In der Alps Hockey League kam Spinell auf insgesamt 196 Spiele und erzielte 58 Tore. Ebenso standen 147 Assists auf seiner Habenseite. Insgesamt kam er für Ritten in elf Saisonen auf 557 Spiele und 310 Punkten.

Mit einer Ausnahme von zwei Spielen – in der Saison 2011/12 – spielte Spinell immer für Ritten.

Sein langjähriger Teamkollege Simon Kostner beziechnete ihn als „schlausten Spieler in der Alps Hockey League“.

Rottensteiner: „Thomas war in vielerlei Hinsicht einzigartig“

Thomas Rottensteiner, Präsident der Rittner Buam, sagte: „Thomas war wahrscheinlich einer der begnadetsten Eishockeyspieler, der je für Ritten gespielt hat. Leider wollte er sein ganzes Potential nicht immer an den Tag legen. Er war in vielerlei Hinsicht einzigartig. Aber wenn es drauf ankam, war er immer bereit.“

Nach Daniel und Tobias ist Thomas der dritte der Spinell-Brüder, der seine Karriere nun an den Nagel gehängt hat.

„Wie sagte Tschik Cajkovski vor vielen Jahren liebevoll über Gerd Müller? Kleines dickes Spinell, wir werden dich vermissen“, wird Rottensteiner auf der Homepage der Rittner Buam zitiert.

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