Dieser Tage findet in Boca Raton (Florida) das jährliche Meeting der General Manager der NHL-Klubs statt. Diese möglichen Änderungen werden dabei diskutiert.

Laut TSN gibt es gleich mehrere Punkte, die dabei zur Diskussion stehen. Einer davon: Zusätzliche Spieluhren für die einzelnen Arenen. Der Grund dafür ist simpel. Spieler sollen, wenn die Zeit knapp aber das Spiel noch offen ist, die Uhr nicht mehr auf dem Videowürfel suchen müssen sondern den Blick weiterhin auf das Eis richte und so Hits besser einschätzen können.

Zusätzliche Uhren in Arenen

Doch nicht nur mit Infrastrukturellen Maßnahmen beschäftigt man sich bei diesem Meeting der General Manager in der NHL. So wird beispielsweise auch diskutiert, ob es eine Regel geben soll, die ein Spiel unterbricht sobald der Torhüter eine Kufe verliert. Der Anlassfall heißt Tuukka Rask. Dem Bruins-Goalie ging der Schuh kaputt, doch der Schiri konnte nicht reagieren und der Torhüter fing sich gegen Tampa Bay ein Gegentor ein.

Was wird sonst noch diskutiert? Etwa ob NHL-Spieler das Warm-up ohne Helme absolvieren dürfen – auf der anderen Seite steht die Idee im Raum, dass ein Spieler unverzüglich das Eis verlassen muss, wenn er den Helm während des Spiels verliert – diese Regel kommt in der AHL bereits zur Anwendung.

Ende des Trashtalks auf der Agenda

Außerdem: Eine neue Strafe für den „Tatbestand“ Slamming, eine Erhöhung der Geldsummen im Strafenkatalog (manche Strafen liege noch bei 100 Dollar und stammen aus den 1970er Jahren) und: Das Unterbinden des Trashtalks. Hintergrund sind die modernen, technischen Möglichkeiten, denen kein Fluch auf dem Eis entgeht – ihr soll entgegengewirkt werden, die Erfolgschancen sind aber gering.

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