Erste Bank Eishockey Liga startet am Freitag in 20. Saison. Liga hat sich seit der Neugründung gut entwickelt.

19 Saisonen sind seit dem großen Crash um die Jahrtausendwende ins Land gezogen. Aus einer rein österreichischen Liga wurde die Erste Bank Eishockey Liga, bestehend mit Vereinen aus vier Nationen.

Seit dem Jahr 2000 haben 16,5 Millionen Eishockeyfans die Spiele in den Hallen live verfolgt. Insgesamt konnte die Zuschauermarke in den letzten zehn Saisonen jeweils die Millionenmarke überschreiten. Zudem brachte die Finalserie der abgelaufenen Saison einen neuen Rekord. Die Spiele zwischen dem späteren Meister EC KAC und den spusu Vienna Capitals verfolgten in der abgelaufenen Saison 34.429 Zuschauer. Der Werbewert der Liga stieg von anfangs 2,5 Millionen auf nunmehr 60 Millionen Euro.

Spannende Spiele

In der abgelaufenen Saison wurden 42 Prozent der Spiele mit nur einem Tor Differenz entschieden. In den Playoffs stieg der Wert sogar auf 56 Prozent. Damit wurde die Ausgeglichenheit der Mannschaften und deren unterstrichen. Dass die letzten vier Saisonen vier EBEL-Meister hervorbrachten, bestätigt die Ausgeglichenheit der Liga.

Zwöfter Verein soll folgen

Dass die Jubiläumssaison mit nur elf Vereinen gespielt wird, soll eine Ausnahme bleiben. „Wir wollen einen zwölften Verein bringen. Erste Gespräche sind bereits erfolgt. Wir wollen eine Mannschaft in die Liga bringen, die Potential hat“, erklärt Ligamanager Christian Feichtinger.

Aufgrund der ungeraden Teilnehmerzahl wird es ab der Zwischenrunde eine Änderung geben. Die Pick-Round wird nur von fünf Teams bestritten. Sie nehmen folgende Bonuspunkte aus dem Grunddurchgang mit: 4-2-1-0-0.

Die restlichen sechs Clubs starten in der Qualifikationsrunde mit 8-6-4-2-1-0 Bonuspunkten. Die drei punktebesten Mannschaften steigen ins Viertelfinale auf.

Eine Änderung gibt es in den Playoffs in Sachen Overtime. Mit Ausnahme von Entscheidungsspielen wird ab der zweiten Verlängerung 3 gegen 3, statt mit jeweils fünf Spielern gespielt. Marathonspiele, wie sie in den letzten Playoffs stattfanden, dürften damit Geschichte sein.

Neue Punkteregelung

Um heimische Spieler zu fördern, tritt die neue Punkteregelung und die damit verbundenen Limitierung der Transferkartenspieler von 13 auf elf Spieler in Kraft. Meister KAC und Red Bull Salzburg machen von dieser Möglichkeit nicht Gebrauch. Beide Vereine haben lediglich sieben Legionäre verpflichtet.

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