Wenn ein Team in der Premieren-Saison bis in das Stanley Cup-Finale vordringt, vergisst man den Namen nicht mehr so schnell. Auch wenn die Vegas Golden Knights am Ende gegen die Washington Capitals den Kürzeren zogen, so schnell wird man dieses Ausnahmeleistung der Sportgeschichte nicht vergessen. Es wäre also bitter gewesen, wenn die Vegas Golden Knights nach nur einer Saison ihren Namen verloren hätten. Ein solches Szenario stand tatsächlich im Raum.

US Army hatte Problem mit den Golden Knights

Der Grund dafür: Die US Army. Das dort beheimatete Vorzeige-Team der Fallschirmspringer trägt seit 1959 den Namen „Golden Knights“, weshalb es zu Rechtsstreitigkeiten zwischen der Army und Golden Knights-Besitzer Bill Foley kam. Streitigkeiten, die nun beigelegt wurden. „Wir sind froh darüber, dass wir mit dem Namen ‚Golden Knights‘ nebeneinander existieren können. Wir hatten gute Gespräche und danken der Army für ihr Entgegenkommen“, so Besitzer Foley. Der Erfolgslauf seines Teams machte es für die Streitkräfte wohl um einiges schwieriger, am Ende der Saison den „Buh-Mann“ zu spielen. Bevor die Vegas Golden Knights zu ihrem jetzigen Namen kamen, hätten sie übrigens „Black Knights“ heißen sollen, Besitzer Foley entscheid sich dann aber um.

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