Verteidiger Nate Schmidt von den Vegas Golden Knights ist wegen eines Doping-Vergehens von der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL für 20 Spiele gesperrt worden. Welche verbotene Substanz in seinem Körper nachgewiesen wurde, ist nicht bekannt. Der 27-jährige US-Amerikaner ist für den Stanley-Cup-Finalisten der vergangenen Saison ab dem 18. November wieder spielberechtigt. Für die Golden Knights, die in einem Statement mit Unverständnis auf die Sperre reagiert haben, ist das ein schwerer Schlag. Schmidt brachte es in der letzten Saison auf 36 Punkte, er verdoppelte damit seinen bisherigen Karriere-Höchststand. Kaum ein anderer Spieler der Golden Knights bekam im Durchschnitt mehr Eiszeit als er.

Schmidt: „Kann nicht sagen, wie enttäuscht ich bin“

„Ich habe mein Leben lang hart gearbeitet, um ein NHLSpieler zu werden. Ich bin extrem stolz darauf ein Spieler der NHL zu sein und ich habe nie eine Abkürzung benutzt, um dieses Ziel zu erreichen. Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung, die ich aktuell von den Golden Knights erhalte, gleichzeitig kann ich kaum in Worte fassen, wie enttäuscht ich bin, nicht auf dem Eis zu stehen, um meiner Mannschaft zu helfen, einen weiteren Run auf den Stanley Cup hinzulegen“, so Schmidt in einem Statement.Weder er, noch sein Management noch die Golden Knights nehmen genauer Bezug auf jene Substanz, die die NHL zu ihrem Urteil brachte. Schmidt dürfte aber eine Ahnung haben, um was es sich handelt, immerhin schildert er in seinem Statement auch, dass nur eine verschwindend geringe Menge in seinem Körper nachgewiesen wurde, die zu keiner Leistungssteigerung hätte führen können. Er habe sich in Sachen Ernährung auch stets an den Plan seines Teams gehalten.